Erneut ist ein Radfahrer nach einem Unfall gestorben. Die 26-Jährige Frau wurde von einem LKW übersehen.
Erneut ist ein Fahrradfaherer von einem LKW übersehen und tödlich verletzt worden. Ein LKW-Fahrer fuhr am Dienstag um etwa 8.20 Uhr mit seinem Sattelzug die Arnulfstraße stadteinwärts. Auf Höhe der Sedlmayrstraße wollte er nach rechts abbiegen. Dabei übersah er eine 26-jährige Frau, die mit ihrem Fahrrad ordnungsgemäß auf dem Radweg der Arnulfstraße unterwegs war.
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Beim Queren der Sedlmayrstraße wurde die Angestellte vom vorderen rechten Eck des Sattelzuges zu Sturz gebracht, vom rechten Vorderreifen mitsamt des Fahrrades unter den Lkw gezogen und dabei überrollt. Der Kraftfahrer bemerkte den Zusammenstoß und bremste den Sattelzug ab. Dabei kam er mit dem Reifen der Hinterachse seiner Zugmaschine auf der 26-Jährigen zum Stehen.
Die Frau erlitt dabei schwerste Quetschungen und wurde mit dem Notarztwagen in eine Münchner Klinik verbracht. Auf dem Weg in die Klinik verstarb sie an ihren inneren Verletzungen. Es war bereits der dritte tödliche Fahrradunfall innerhalb weniger Wochen in München.
Der Lastwagenfahrer erlitt durch den Unfall einen Schock und wurde durch das Kriseninterventionsteam an der Unfallstelle betreut.
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(sueddeutsche.de/sonn)
FKK-Slackliner Alexander Schulz
Die neueste Antwort
"Ach wirklich ? Auch dann, wenn der Autofahrer gar nicht damit rechnen müsste, dass aus dieser Richtung jemand kommt ?"
Aus der entgegenkommenden Richtung kann IMMER etwas kommen, ganz legal: Fußgänger zum Beispiel. Oder ein Kind auf Rollerblades, wenn Ihnen das nicht schnell genug ist. Und überhaupt gibt's zig Radwege, die in beide Richtungen befahren werden: Autofahrer wissen das oft nicht (sie sollen ja auch nicht auf die Schilder für Radfahrer achten, sondern auf die für Autofahrer), und trotzdem klappt das wunderbar.
Aber Sie haben's unfreiwillig auf den Punkt gebracht: Etliche Autofahrer rechnen nicht damit, dass das was kommen könnte und biegen einfach ab. Das ist der Grund für die DREI exakt identischen traurigen Unfälle.
Ich finde es etwas lächerlich, wenn wir in München einen Grünen Bürgermeister haben, der als Radl-Bürgermeister bezeichnet wird (Hep Monatzeder, Grüne) und einen OB (SPD), der sich mit netten Geschichten auf einem gemalten Fahrrad abbilden lässt, gleichzeitig aber weder etwas für vernünftige Radwege, noch für eine Beschränkung des KFZ Verkehrs gemacht wird. Ude wurde vermutlich noch nie auf einem echten Fahrrad gesichtet.
Der Königsplatz wurde beispielsweise erst vor wenigen Jahren komplett umgebaut und es wurde nicht im Mindesten an Fahrradfahrer gedacht. Unsere Bürgermeister hätten ohne einen Cent mehr zu zahlen moderne Fahrradtrassen mit einplanen lassen können. Stattdessen wurden offensichtlich Verkehrsplaner mit einem Konzept aus den Siebziger Jahren beauftragt, als die Zukunft weg vom Radlfahren und hin zu motorisiertem Individualverkehr ging. Es scheint, dass die Münchner Verkehrsplaner in der guten alten Zeit hängen geblieben sind, in der es immer weniger Radlfahrer gab, und immer mehr Menschen das Geld hatten um sich Autos zu kaufen.
Dem LKW Fahrer würde ich keine Schuld geben. Des Weiteren wird dieser genug Selbstzweifel haben, und ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Den Heuchlern der Stadtoberen sollte man aber sagen, dass sie sich nicht als Förderer der Radlfahrer aufspielen sollten, sondern endlich konkret handeln müssen.
München ist halt doch die Stadt der Großkopferten, denen Ude und Co das Spazieren fahren in ihren Nobelkarossen nicht vermiesen wollen, während es bei der Begrenzung von Feinstaub nichts als Lippenbekenntnisse gibt.
Zur CSU würde das Ganze wenigstens passen. Die Christlich-Sozial gesteuerte Bayerische Polizei füllt mit der Jagt auf Radler die Landeskassen auf und die Rot-Grüne Stadt München tut nichts um Radlwege sicher zu machen.
"Für die rechtsabbiegenden Autofahrer sind entgegenkommende Radfahrer nicht zu übersehen, "
Ach wirklich ? Auch dann, wenn der Autofahrer gar nicht damit rechnen müsste, dass aus dieser Richtung jemand kommt ?
Die Tote räumt man schnell weg und zum Täter kommt das Kriseninterventionsteam...
Es ist ein sehr tragischer Vorfall und manches was hier in den Kommentaren steht, finde ich ein wenig befremdlich.
Ich fahre auch sehr viel Rad in der Stadt, aber ich habe sehr selten Ärger mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich finde die Autofahrer in München weder besonders rüpelhaft noch unaufmerksam. Ich poche aber auch nicht immer auf mein Recht, schliesslich möchte ich an mein Ziel kommen und keinen Kreuzzug in eigener Sache führen.
Anderseits, auch als Autofahrer habe ich auch mit den Radlern keine Probleme. Die, die sich dauernd von anderen bedroht oder gegängelt fühlen, sollten sich mal fragen, ob sie für die Anforderungen des modernen Großstadtverkehrs wirklich gewappnet sind.
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