Ein 59-Jähriger soll seine Ehefrau ermordet haben. Offenbar wollte er ihren natürlichen Tod vortäuschen. Nun wurde er festgenommen.
Ein 59-Jähriger Mann aus München steht unter Mordverdacht. Die Polizei verdächtigt ihn, seine 64 Jahre alte Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung umgebracht zu haben. Er wurde am Dienstag vorläufig festgenommen. Dem Haftbefehl wegen Mordes ging eine wochenlange Ermittlungsarbeit der Beamten zu dem Fall voraus.
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Der 59-jährige Türke hatte am 1. August den Notarzt verständigt. Dieser fand in der Wohnung des Ehepaars die Frau des arbeitlosen Mannes leblos im Bett vor und konnte nur noch ihren Tod feststellen. Bei der Leichenschau wurden Auffälligkeiten am Leichnam der 64-Jährigen festgestellt, woraufhin die Staatsanwaltschaft München eine Obduktion anordnete.
Bei der weiteren Untersuchung des Leichnams erhärtete sich der Verdacht, dass die Frau keines natürlichen Todes gestorben ist. Die Mordkommission der Münchner Kriminalpolizei übernahm den Fall. Schnell geriet der Ehemann der Verstorbenen unter Tatverdacht, da er der einzige war, der sich zur mutmaßlichen Tatzeit bei seiner Frau in der Wohnung aufgehalten hatte. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
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(sueddeutsche.de/ag/wib)
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