"Meine Uschi wurde zur Quotenkönigin" - Gala-Chef Peter Lewandowski hat aufgeschrieben, was er in den vergangenen Jahrzehnten alles mit Uschi Glas erlebt hat.
Vielleicht wäre ich ein Fall für Siegmund Freud und dessen Schüler Theodor Lipps gewesen. Sie beschäftigten sich ja mit Gefühlen, bei meiner Person wäre es mehr um Einfühlungsvermögen, um Empathie gegangen, von denen die beiden Wissenschaftler sagten, sie ermögliche es, Personen von außen zu erfassen und für sich als "Alter Ego" zu konstruieren.
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Aus dem Schätzchen ist eine Frau geworden: Uschi Glas ist nun 65 Jahre alt und in ihrem Leben durch durch Höhen und Tiefen gegangen. (© Foto: dpa)
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Als Kind habe ich mich zu Faschingszeiten wie Winnetou gefühlt, später, in den Sturm- und Drang-Zeiten, war ich je nach Bedarf Mick Jagger, Günter Netzer, Paul Breitner. Ich bewunderte Oskar Maria Graf, Jack Kerouac und vergötterte Willy Brandt. Bei den Frauen allerdings gab es nur eine und das schon sehr früh.
Ich war damals elf oder zwölf Jahre alt. Von zur "Zur Sache Schätzchen" hatte ich noch nie was gehört, die Bunte war ein Blatt, das im elterlichen Haushalt keine Rolle spielte. Ich weiß nicht mehr, ob es bei einem Freund war oder wie noch heute üblich beim Friseur oder Arzt, dass ich ein Exemplar ergatterte.
Jedenfalls hat sich diese Doppelseite tief in mein präpubertäres Gehirn eingegraben. Ein Foto, schwarzweiß, zwei Menschen auf einer Yacht. Er, ich glaube es war der Kameraproduzent Bob Arnold, vollkommen uninteressant, sie aber, für Jungs wie mich, elektrisierend schön, mit ihren schwarzen Wuschellocken und einem Bikini, der, na ja, Sie wissen schon.
Ab in die Paukerfilme
An diesem Tag kaufte ich meine erste Bunte vom Taschengeld, rannte in sämtliche Paukerfilme mit Uschi Glas, lernte mit einer Frau zu leben, die ich gar nicht kannte - und dann doch wieder so gut. Das ging eine ganze Weile. Manchmal gönnten wir beide uns eine jahrelange Pause. Und plötzlich war sie wieder da.
Als ich zum ersten Mal von München nach Hamburg zog, lief gerade im Fernsehen "Zwei Münchner in Hamburg", und wir konnten, an der Elbe innerlich noch nicht so richtig angekommen, unseren Hang zum Trivialen, gepaart mit Heimweh und Sentimentalität, wunderbar in den eigenen vier Wänden ausleben.
Im zweiten Teil lesen Sie, wann Uschi Glas das Mitgefühl der ganzen Nation hatte und wie die Schauspielerin das Glück verlor.
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Die neueste Antwort
2 schöne Möpse hat die Uschi!
ich dachte 75.
Unsere Ursel !
Endlich, so mag man hoffen, hat sie das Alter erreicht, das Rentenalter !
Es ist schon ein gutes Gefuehl zu wissen, Frau Glas ist 65, der Sohn der Schaetzchen - Stripperin / Apanachi ist endlich auch aufgeraeumt, naemlich dahin wo er schon lange hingehoert.
Man moechte meinen, es braeche eine bessere, reinere Zeit an - weit gefehlt -.
Wie schon im Mittelalter, als die Cardinaele noch Maitressen hatten, lehnt man sich, nachdem man sich die Hoerner nach 3-4 Jahrzehnten abgestossen hat, gerne an die christliche Abteilung an, quasi um sich den Lebensabend auf andere Weise bequem zu gestalten.
Dafuer das Verdienstkreuz !
Meinem Vorredner sei gesagt, auch Deneuve hat sich zur, Foerderung ihres aehnlich gelagerten Ehrgeizes, erst mal ausgezogen - auch sie ist heute die vermeintliche Grande Mere der Grande Nation, die kein Waesserchen trueben kann.
Respekt, die Damen !
Seit Jahrzehnten penetriert dieses Untalent meine Kulturaffinität und es erhebt sich jeweils neu die Frage: Wieso konnte mir das nicht erspart bleiben?
Mehr Deneuves, Ustinovs, Redfords u.ä. sind notwendig, wenn schon von Qualtität in den Medien die Rede seien soll, wie Herr Reich, doch recht verwirrt, fordert. Und es darf gerne Stoff von den Coens sein!
Tragt" Wetten, dass" und ähnlichen Unfug endlich zum Mülleimer - es stinkt schon!
Frau U., ist es nicht Zeit für einen beschaulichen Lebensabend ohne Nachrichten von Ihrer verquasten Familie?