Verhängnisvolle Feierimpressionen: Die Polizei zeigte den Opfern einer Prügelattacke Partyfotos der vermeintlichen Täter - mit Erfolg.
Fotos aus Internet-Partyforen haben die Mordkommission auf die Spur von sieben Gewalttätern gebracht. Die Rumänen hatten Ende Oktober an der Tramhaltestelle Steubenplatz unweit des "Musikpalasts" vier kroatische Bauarbeiter im Alter von 21 und 33 Jahren mit Fäusten traktiert. Als zwei Arbeiter am Boden lagen, traten die Angreifer noch auf die Köpfe der Männer ein.
Mittlerweile konnten alle sieben Schläger der Prügelattacke gegen vier kroatische Bauarbeiter ermittelt und festgenommen werden. (© Foto: dpa)
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Bei der Fahndung nach den Tätern bedienten sich die Ermittler einer ungewöhnlichen Methode: Sie zeigten den Opfern Partyfotos, die ins Internet gestellt worden waren. So konnten nach und nach alle sieben Schläger identifiziert werden.
Recherche in Partyforen
Spezialeinsatzkräfte der Polizei nahmen die Gesuchten am Montag fest. Gegen die zwei Haupttäter, einen 16-jährigen Schüler und einen 17-Jährigen ohne Beruf, erging Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Drei Mittäter sitzen wegen gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft. Zwei Rumänen kamen wieder frei.
Unter anderem in Partyforen recherchiert die Polizei auch in einem anderen Fall: Gefahndet wird nach zwei Männern, die einem 18-Jährigen einen lebensbedrohlichen Schnitt am Hals zugefügt haben.
Das Opfer wollte am Sonntag gegen 3.45 Uhr vor dem "Crowns Club" am Kosttor einen Streit schlichten. Laut Polizei war der junge Mann in Begleitung zweier Freunde, als er auf die Auseinandersetzung zwischen einem 17-Jährigen und zwei Unbekannten aufmerksam wurde. Die etwa 25 Jahre alten Männer prügelten schließlich auf die übrigen Beteiligten ein und stachen auch mit einer abgebrochenen Bierflasche zu, ehe sie flüchteten.
Der 18-jährige Verpacker erlitt eine fünf Zentimeter lange und zwei Zentimeter tiefe Verletzung am Hals. Ein Taxifahrer leistete Erste Hilfe. Der 17-Jährige und ein 19-Jähriger zogen sich Prellungen zu. Die Täter werden als "türkischer Kurde" und "südländischer Typ mit großer Nase" beschrieben.
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Müll am Fluss
Die neueste Antwort
Gut, daß die Polizei diesen Weg genommen hat.
Alles ganz normal in Multikulti Land. Nur schade das die das nicht immer unter sich ausmachen...
"türkischer Kurde" meinen Respekt für die Opfer
Ich sag nur: helldunkle Haare, mittelgroß, Alltagskleidung