Eine wehende Deutschlandfahne hat sich im Hinterrad eines Motrorradfahrers verfangen. Der Fußballfan stürzte schwer.

Seine Jubelfahrt nach dem Einzug der deutschen Mannschaft ins EM-Viertelfinale hat für einen jungen Münchner Fußballfan tragisch geendet. Der 17-Jährige war in der Nacht zum Dienstag mit seinem Motorroller in der Barerstraße in der Innenstadt unterwegs.

Unfall nach EM-Feier

Kein Halten mehr: 7000 Fußballfans stürmten die Leopoldstraße. (© Foto: Robert Haas)

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Um den Hals gebunden hatte er eine Deutschlandfahne, die hinter ihm im Fahrtwind wehte, wie die Polizei mitteilte. Plötzlich verfing sich der Stoff aber im Hinterrad und riss den jungen Mann nach hinten vom Roller. Bei dem Sturz erlitt er ein Schädelhirntrauma und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach dem Sieg der Deutschen waren in München nach Polizeiangaben rund 7000 Fans auf der für den Verkehr gesperrten Leopoldstraße unterwegs. Rund 150 Autos bildeten einen Korso auf der Ludwigstraße.

Es kam es zu einigen Schlägereien, zahlreiche Feuerwerkskörper wurden abgebrannt. Neun Personen wurden festgenommen. Ein Betroffener leistete Widerstand. Dabei wurden er sowie fünf Polizeibeamte durch Pfefferspray leicht verletzt.

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(ddp-bay/sonn)