In einer Münchner Schule sind giftige Gase ausgetreten. Mehrere Kinder wurden verletzt.

Beim Austritt bisher unbekannter Gase sind 32 Schüler und Lehrer einer Münchner Schule verletzt worden. Sie wurden vorübergehend in ein Krankenhaus eingeliefert, ein Mädchen musste zur stationären Behandlung in der Klinik verbleiben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Anzeige

Mehrere Schüler einer griechischen Grund- und Hauptschule im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren hatten am Montag über Kopfschmerzen, Übelkeit und Atemwegsreizungen geklagt. In den Schulräumen sei ein "undefinierbarer Geruch" festgestellt worden, erklärte die Polizei.

Man prüfe jetzt, ob dies in Zusammenhang mit einem Brand in einer Tiefgarage unter der Schule vor einigen Wochen stehe. Die Schule war dabei stark verrußt worden.

Es werde auch geprüft, ob bei der anschließenden Renovierung der Schule schädliche Lacke verwendet wurden, sagte ein Polizeisprecher. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat gebe es aber nicht. Erst nach den Osterferien soll in dem Gebäude wieder unterrichtet werden, bis dahin werden die Kinder auf andere Schulen verteilt.

Leser empfehlen 

(AP/sonn)