200.000 Euro haben bewaffnete Täter bei einem Überfall auf eine Unterschleißheimer Postbankfiliale erbeutet. Ein Verdächtiger wurde inzwischen festgenommen.
Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Unterschleißheimer Postbankfiliale haben zwei Männer 200.000 Euro erbeutet. Einen der mutmaßlichen Täter hat die Polizei inzwischen geschnappt und bei ihm auch einen Großteil der Beute sichergestellt. Im Münchner Norden und den angrenzenden Landkreisen lief am Sonntag eine Großfahndung nach seinem Komplizen. Der Überfall ereignete sich am frühen Samstagnachmittag.
"Wegen Raubüberfall geschlossen" - 200.000 Euro erbeuteten die Täter bei einem Überfall auf eine Postbankfiliale. (© Foto: LKN)
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Zwei mit Postjacken bekleidete, maskierte Männer fuhren mit zwei Lieferwagen vor und betraten die Filiale über einen Hintereingang. Zu dem Zeitpunkt befanden sich nur noch eine Angestellte und eine Putzfrau in den Geschäftsräumen. Die Täter drohten mit einem Messer und einer Softair-Pistole, fesselten die beiden und öffneten mit den Schlüsseln der Postbank-Mitarbeiterin den Tresor. Dann packten sie das Geld in gelbe Postkisten, verstauten es in ihren Fahrzeugen und flüchteten.
Die Angestellte und die Putzfrau konnten sich kurz darauf selbst von ihren Fesseln befreien. Sie alarmierten die Polizei. Eine Streife bemerkte in der Nähe des Tatorts zufällig eines der Fluchtfahrzeuge und stellte es nach einer kurzen Verfolgungsjagd. Die Aussagen des gefassten Mannes lassen laut Polizei darauf schließen, dass womöglich noch mehr als ein weiterer Täter an der Planung des Raubs beteiligt waren.
(SZ vom 01.02.2010/lim)
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Das Bild mit der Postbank-Werbung klingt wie ein Witz, wenn man den Artikel liest "Sichere Einlagen, Solider Partner"
Toll, da spaziert man nach Geschäftsschluß einfach mal so durch die Hintertür in die Postbank, wo die Mitarbeiter ungeschützt arbeiten müssen und kann 200.000 EUR "abheben".