Weil sein Hund auf den Bahnsteig zurück gesprungen war, hat ein junger Mann versucht, aus der bereits anfahrenden U-Bahn wieder auszusteigen. Vor den Augen seiner Freundin wurde der 27-Jährige mitgeschleift. Er starb an der Unfallstelle.

Der Mann wollte mit seiner Freundin und zwei Hunden in die U-Bahn einsteigen, als plötzlich einer der Hunde wieder aus dem Zug sprang. Daraufhin hätten der Mann und die Freundin mit Hilfe einiger Fahrgäste versucht, die bereits schließende Tür offen zu halten.

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Die Frau stürzte auf den Bahnsteig, ihr Freund versuchte noch, ihr zu folgen, wurde aber mit dem Oberkörper in der Tür eingeklemmt. Die U-Bahn-Fahrerin bekam von dem Vorfall nichts mit und fuhr los.

Auf dem Bahnsteig spielten sich dramatische Szenen ab, sagte ein Polizeisprecher. Die Freundin und mehrere wartende Passagiere liefen neben dem anfahrenden Zug her und versuchten, die Fahrerin mit Handzeichen und Rufen auf den eingeklemmten Mann aufmerksam zu machen. Währenddessen versuchte der Mann, sich aus der Tür zu winden.

Kurz vor Ende des Bahnsteiges war ihm das fast gelungen, als er vor den Augen seiner Freundin und zahlreicher Passagiere gegen eine Spiegeltür auf dem Bahnsteig prallte. Eine Notbremse wurde nicht gezogen. Notbremsen sind in der Münchner U-Bahn nicht nur in den Zügen, sondern auch auf dem Bahnsteig angebracht.

(sueddeutsche.de/dpa)

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