Das Volksbegehren gegen den Transrapid hat offenbar die erste Hürde genommen. Die Organisatoren sammelten nach eigenen Angaben innerhalb von nur zwei Wochen die erforderliche Mindestanzahl von 25.000 Unterschriften für den Zulassungsantrag.

Das von Gegnern der geplanten Münchner Transrapid-Strecke angestrebte landesweite Volksbegehren hat offenbar eine erste Hürde genommen. Wie das unter anderem von SPD und Grünen unterstützte Bündnis mitteilt, sammelten die Organisatoren innerhalb von nur zwei Wochen die erforderliche Mindestanzahl von 25.000 Unterschriften für den Zulassungsantrag. Die Listen sollen am kommenden Donnerstag dem bayerischen Innenministerium übergeben werden. Das Ministerium prüft die Unterschriften und entscheidet dann über die Zulässigkeit des Volksbegehrens. Kernfrage ist dabei, ob die Bürger überhaupt per Plebiszit über Fragen des Staatshaushalts abstimmen dürfen.

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Bei einem positiven Ergebnis könnte das eigentliche Volksbegehren starten. Tragen sich innerhalb von zwei Wochen zehn Prozent der Wahlberechtigten in öffentlichen Amtsräumen ein, kommt es zum Volksentscheid - es sei denn, der Landtag hat dem Inhalt des Begehrens bereits zugestimmt. Die Initiatoren zeigen sich siegessicher: "Dass es in sehr kurzer Zeit gelungen ist, die nötigen Unterschriften zu sammeln, zeigt, wie groß die Ablehnung des Transrapids in der Bevölkerung ist", verkündet eine Bündnissprecherin.

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(SZ vom 18.12.2007)