Tollwood 2003 Ungetrübtes Vergnügen
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Satte 25 Sonnentage sowie ein abwechslungsreiches Programm bescherten dem Sommerfestival 950.000 Besucher — ein Rückblick.
(SZ vom 15.7.2003) — Koreanische Daegung-Musik haben sie gehört, japanische Kimono-Tänzer gesehen, haben sich von spanischen Haarkünstlern verwandeln und von den Tango-Komikern erheitern lassen.
Jetzt ist es zu Ende, das Sommer-Tollwood, und wenn sich einer der 950.000 Besuchern doch noch ein Didgeridoo kaufen wollte, muss er bis zum nächsten warten. 25 Sonnentage, so viele wie noch wie, gönnte ein gütiger Wettergott dem Festival dieses Jahr — das Vergnügen bei den vielen Open-Air-Veranstaltungen auf La Strada und im Garten der Fliegenden Wolken blieb ungetrübt.
Neben der Musik, die das laut einem Besucher "schönste Tollwood-Sommerfest" auch dieses Jahr reichlich bot, konnten Besucher Kalligraphie lernen, skurrile Geschichten von La Serre im Gewächshaus erzählt bekommen und ungarische Lagos, Kuskus vom Berberhaus oder thailändische Currys kosten.
Mitte der zweiten Woche gab es um die kulinarische Versorgung einigen Rummel, als das Kreisverwaltungsreferat bei einer Untersuchung festgestellt haben wollte, 15 der 27 Stände würden keine biologisch angebauten Lebensmittel verwenden.
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In der Presse wurde das heiß diskutiert, auf Tollwood ließ man es sich weiter schmecken, Beweise gab es laut Festivalleitung keine. Um den Einklang von Mensch und Natur zu unterstreichen, wirbt das Festival damit, die Stände verwendeten nur Bio-Lebensmittel.
Veggy Island tat das ganz bestimmt — sie erhielten den diesjährigen Gastro-Preis. Die Gerüchte konnten der Stimmung keinen Abbruch tun, sind Speis und Trank doch nur ein Bruchteil des Angebotes gewesen.
Viele Stars traten auf, von Helge Schneider über Kool & the Gang bis Yes, Jeanette Biedermann zeigte, dass sie mehr kann als schlichten Teenie-Pop, und sogar die Beach Boys fanden sich ein. Sie spielten am letzten Tag des Festivals, hatten selbst und bereiteten den Gästen zum Ausklang noch einmal "Fun, Fun, Fun".