Wer tagsüber eifrig studiert, darf auch nachts ausgiebig feiern! Hier unsere Lieblinge des Münchner Nachtlebens.
X-Bar
Undefinierter Lärm, laute Rockmusik, schummriges Licht: Wir befinden uns in der sagenhaften X-Bar. In München, der Stadt, in der eine Szenebar der anderen folgt, in der unzählige Schickimicki-Clubs um die Gunst der Schönen und Reichen buhlen, ist das "X", wie die Schwabinger Bar von ihren Gästen einfach nur genannt wird, ein erholsamer Kontrast, fast ein Geheimtipp unter Fans der alternativen Szene.
Den Raum dominieren alte englische Ledersofas, Kronleuchter und antike Flomarkt-Lampen. Das Ambiente hat einen rot-verruchten Touch.
Die Musik ist im "X" stets unterschiedlich, ohne erkennbares oder gar wiederkehrendes Schema. Vermutlich wird aufgelegt, was die Barkeeper gerade gut finden: Gorillaz, Nirvana, Johnny Cash, Röyksopp, Sex Pistols - hin- und wieder hört man auch mal ein Pop- oder Hip-Hop-Stück.
Am Kickertisch im Nebenraum spielt jeder gegen jeden. Das ist der Ort, wo alle Gäste der Bar zusammenkommen - und man auch mal mit den hübschen Mädels vom Nachbartisch ins Gespräch kommt. Unter anderem auch deshalb, weil dort geraucht werden darf, nachdem man vorher mittels Eintrag in einer Liste Mitglied im Raucherclub geworden ist.
Clemensstraße 71, Telefon: 089/3007146
Foto: Cem Romey
15. Oktober 2008, 16:39 2008-10-15 16:39:00 © sueddeutsche.de