Nachdem sich ein Schüler auf einer USA-Reise mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert hat, ist ein Kollegstufenjahrgang beurlaubt worden.
Nachdem sich ein Schüler des Theresien-Gymnasiums auf einer USA-Reise mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert hat, ist ein kompletter Kollegstufenjahrgang für eine Woche beurlaubt worden. Die 57 Schülerinnen und Schüler der K12 wurden aufgefordert, die nächsten Tage zu Hause zu bleiben und Menschenansammlungen zu meiden.
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Das Gesundheitsamt hat am Donnerstagvormittag Direktor Rainer Baumgärtel darüber informiert, dass sich bei einem Schüler der Verdacht auf Schweinegrippe bestätigt habe. Der Betroffene hatte noch am Mittwoch die Schule in der Nähe des Goetheplatzes besucht. Er wird nun zu Hause medizinisch versorgt. Seine Kollegiaten wurden am Donnerstag gegen 11.30 Uhr über den Fall informiert, bekamen Merkblätter des Gesundheitsamtes mit Verhaltensmaßnahmen ausgehändigt und machten sich dann auf den Heimweg.
Ihre Klausuren müssen sie nach dem Zwangsurlaub nachholen. Die anderen Schüler und die Lehrer am Gymnasium wurden ebenfalls informiert, gelten laut Gesundheitsamt aber als nicht gefährdeter als die übrige Bevölkerung. Laut Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle ist die Beurlaubung der K12 "eine reine Vorsorgemaßnahme". Das Risiko weiterer Infektionen solle so gering wie möglich gehalten werden. Für eine Schließung der gesamten Schule sieht das KVR keinen Anlass. In einem ähnlichen Fall war am Mittwoch im Kreis Kelheim ebenfalls eine Klasse nach Hause geschickt worden. In Bayern haben sich bislang 34 Schweinegrippe-Fälle bestätigt.
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(SZ vom 19.06.2009/chro/sonn)
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