Ein 31-Jähriger soll seine 24-jährige Frau zu Tode geprügelt haben. Er fühlte sich von ihr zu wenig beachtet.
Er ging noch Zigaretten holen an die Tankstelle, dann verständigte er die Feuerwehr, dass in seinem Haushalt eine Person "gestürzt" sei. Tatsächlich steht der 31-jährige Hasan T. in dringendem Verdacht, am Sonntag in Giesing seine 24-jährige Ehefrau mit einer Krücke erschlagen zu haben. Das eineinhalbjährige Kind des Paares war zum Tatzeitpunkt ebenfalls in der Wohnung. Gegen den 31-Jährigen erging Haftbefehl.
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Tatort Chiemgaustraße: Hier soll der 31-Jährige seine Frau erschlagen haben. (© Foto: Robert Haas)
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Den Rettungskräften der Feuerwehr war beim Betreten der Wohnung an der Chiemgaustraße schnell klar, dass etwas nicht stimmte: Die Wände der Wohnung waren mit Blutspritzern übersät, im Schlafzimmer lag neben dem Bett eine nackte Frau, die in Decken eingewickelt war, ihr Kopf war mit Mullbinden umwickelt. Wiederbelebungsversuche erwiesen sich als zwecklos, die Totenstarre hatte bereits eingesetzt. Die Frau hatte nach Angaben der Polizei am ganzen Körper Hämatome und offene Wunden.
Der Täter litt schon öfter unter aggressiven Schüben
Den eintreffenden Giesinger Polizisten erklärte der 31-Jährige dann, er habe seine Frau mit einer Krücke bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen. Tatsächlich muss der Mann wie im Wahn auf die 24-Jährige eingeprügelt haben. So massiv, dass eine Krücke zerbrach und er dann mit der zweiten weiter auf Kopf und Oberkörper der Frau einschlug. Nach der Tat nahm er seinen Sohn, ging zur Tankstelle Zigaretten kaufen und alarmierte erst nach seiner Rückkehr gegen 10.15 Uhr die Feuerwehr.
In seiner Vernehmung legte Hasan T. vor den Beamten der Mordkommission ein Geständnis ab. Der gelernte Hotelfachmann ist nach einer Gehirntumor-Erkrankung Frührentner und auf Krücken angewiesen. Seine Frau, so behauptete er, sei zu wenig auf ihn eingegangen. Laut Polizei litt der Mann wohl des öfteren unter aggressiven Schüben, die T. auf seine Chemotherapie zurückführe. Er sei bereits dreimal wegen Körperverletzung gegen seine Frau auffällig geworden.
Die Polizei war im Dezember 2007 in der Wohnung. Hasan T. hatte seine Frau verprügelt, die aber zeigte sich in Anwesenheit der Beamten wenig kooperativ und verzichtete auf eine Anzeige oder andere Maßnahmen. Am Montag erließ der Ermittlungsrichter gegen Hasan T. Haftbefehl wegen Totschlags. Das Jugendamt kümmert sich um die Betreuung des eineinhalbjährigen Sohnes.
(SZ vom 03.06.2008/af)
Die neueste Antwort
die methode ist definitiv politisch nicht korrekt !!!
Ach herje der arme Täter "litt" also schon öfter unter Aggresionen. Und nun mußte auch seine Frau darunter leiden.... Na vieelleicht wird ja seinem Leiden jetzt ein Ende gesetzt.
Arme Frau, armes Kind, assozialer Täter.
Traurig.
Auf Anhieb denken wohl wieder viele ähnlich, weil es eben der Vorname "Hasan" ist. Ob allerdings in diesem Fall tatsächlich die Krankheit der Auslöser für die Tat war und nicht die Herkunft, sollte man doch wohl den Ärzten überlassen.
Schlimm genug, dass es passiert ist.
Mein aufrichtiges Beileid an die Angehörigen der grundlos "niedergemetzelten" 24-Jährigen Ehefrau Sadiye.
Auf schlimmere Art und Weise hätte der 31-Jährige Hasan T. nicht darstellen können, was in seinem Kulturkreis Frauen wert sind, die ihren Ehemann nicjht "genügend verehren".
Man darf ihm daher hoffentlich für diese "Wahnsinnstat" viele Jahre in einer psychiatrischen Anstalt seines Heimatlandes wünschen.