SZ-Kulturpreis Wer 2016 den SZ-Kulturpreis erhalten hat

Künstler entdecken und ins rechte Licht rücken - das ist Sinn und Aufgabe des Tassilo-Preises. Aus mehr als 90 Kandidaten hat eine Fachjury die Preisträger für das Jahr 2016 bestimmt.

Von Sabine Reithmaier

Kreative Ideen, große Talente und kulturelles Engagement - daran mangelt es in den Landkreisen um München nicht. Doch viele der Künstler und Kulturveranstalter werden nur in ihrer nächsten Umgebung wahrgenommen. Sie zu entdecken und ins rechte Licht zu rücken, ist Sinn und Aufgabe des Tassilo-Kulturpreises, den die Süddeutsche Zeitung 2016 zum neunten Mal vergeben hat.

Die Auszeichnung ist nicht als Preis für Künstler gedacht, die bereits mit Ehrungen überschüttet werden. Er macht im Gegenteil auf Kulturschaffende aufmerksam, die der Förderung und Ermutigung bedürfen, würdigt Menschen, die "Kultur von unten" machen und für die kulturelle Vielfalt der Region stehen. Mehr als 90 Kandidaten aus den verschiedenen Kunst- und Kultursparten wurden 2016 nominiert, allesamt Vorschläge von SZ-Lesern. Die Jury vergab drei Hauptpreise (je 2000 Euro), sieben weitere Preise (je 500 Euro) und ein Ehrenpreis für ein Lebenswerk (1000 Euro).

Ein Novum war der Tassilo-Sozialpreis. Damit möchte der SZ-Adventskalender für gute Werke, das Hilfswerk der Süddeutschen Zeitung, besondere Kultursozialarbeit und -pädagogik mit einem Preisgeld von 1000 Euro unterstützen. Wer welche Auszeichnung erhalten hat, erfuhren die Preisträger bei der Verleihung des Tassilos am 11. Juli 2016 in Krailling im Rahmen des Kult-Art Festivals.