Früher besuchte Susanna E. den Hackerkeller zum Tanzen oder fuhr mit dem Zug ins Oberland. Heute kann sie weder tanzen noch wandern.
Am liebsten geht Susanna E. zur Freizeitgruppe der Caritas. "Da sind lauter nette Menschen, da lassen wir's uns gut gehen."
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Gut geht es Frau E. nur phasenweise. Immer wieder fällt sie in ein tiefes Loch, braucht dann Monate, um die Depression zu überwinden, für die schon eine Kleinigkeit Auslöser sein kann. Ärger mit dem Vermieter etwa, der die Miete erhöhen will. 352 Euro zahlt sie für die Zwei-Zimmer-Wohnung. Bei einer Rente von 470 Euro bleibt nicht viel zum Leben, weshalb Frau E. Grundsicherung vom Sozialamt erhält.
Einen neuen gebrauchten Sessel wünscht sie sich, und genug Geld, um ab und zu mal in eine bayerische Wirtschaft gehen zu können. Früher besuchte sie den Hackerkeller zum Tanzen oder fuhr mit dem Zug ins Oberland. Heute kann sie weder tanzen noch wandern.
Nach einem Schlaganfall und einem Autounfall läuft sie auf Krücken. "Zwei Stöcke hab' ich schon aufgearbeitet, weil ich mich immer mit den Männern rumschlagen muss", sagt Frau E. und lacht. Den Humor hat sie sich trotzdem bewahrt.
Die meisten Menschen, von denen wir in unserem "Adventskalender für gute Werke" berichten, wollen anonym bleiben. Wer helfen will, wird deshalb um ein Geldgeschenk gebeten, das Montag bis Freitag von 9.30 bis 18 Uhr und an den drei Adventsamstagen im Dezember von 9.30 bis 16 Uhr im SZ-Servicezentrum, Sendlinger Straße 8, eingezahlt werden kann.
Unser Spendenkonto: "Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e. V."
HypoVereinsbank München Kto.-Nr. 82228 (BLZ 70020270) Spenden, die zweckgebunden verwendet werden sollen, bitten wir mit einem Vermerk zu versehen. Spenden für das SZ-Hilfswerk sind steuerlich abzugsfähig. Bei Beträgen bis 100 Euro genügt der Überweisungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt; bei höheren Beträgen senden wir die Spendenbestätigung unaufgefordert innerhalb von sechs Wochen zu, sofern auf der Überweisung der Absender vollständig angegeben ist. Jede Spende wird voll dem guten Zweck zugeführt. Alle Verwaltungs- und Sachkosten trägt der Süddeutsche Verlag.
Wer für andere Menschen Zeit spenden will, wendet sich an die Caritas-Freiwilligen-Zentren, Telefon 01803999112, oder an die Freiwilligenagentur Tatendrang München, Telefon 2904465.
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