Bei einem Streit ist ein 22-Jähriger am S-Bahnhof Gröbenzell auf die Gleise gestürzt - und hatte Glück, dass kein Zug einfuhr.

Bei einer Rangelei ist am Dienstagabend ein 22-Jähriger am S-Bahnhof Gröbenzell auf die Gleise gestürzt. Der aus dem Münchner Umland stammende Mann erlitt durch den Aufprall eine blutende Platzwunde am Hinterkopf, hatte aber Glück, dass kein Zug einfuhr.

Anzeige

Der 22-Jährige war nach Angaben des Sprechers der Bahnpolizei, Berti Habelt, gemeinsam mit einem 17-jährigen Gröbenzeller am Bahnhof ausgestiegen. Schon beim Verlassen des Zuges gerieten die beiden betrunkenen Männer aneinander, wobei der 22-Jährige nach vorläufigem Ermittlungsstand den 17-Jährigen anrempelte. Der Grund des Streits ist nicht bekannt.

Auf dem Bahnhof eskalierte die Rangelei, der 22-Jährige stürzte auf die Gleise. Passanten halfen ihm zurück auf den Bahnsteig. Der 17-Jährige flüchtete zunächst, stellte sich dann aber bei der Polizeiinspektion Gröbenzell.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise müssen beide Männer mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Der 22-Jährige verbrachte die Nacht zur Beobachtung in einer Münchner Klinik, da zunächst der Verdacht bestand, dass er sich schwerer verletzt haben könnte.

Leser empfehlen 

(SZ vom 18.02.2010/mai/sonn)