Das Volksbegehren gegen den Transrapid steht offenbar auf der Kippe. Laut Oberbürgermeister Ude will das bayerische Innenministerium die geplante Abstimmung für unzulässig erklären. Dort schweigt man.
Das Volksbegehren gegen den Transrapid steht offenbar auf der Kippe. Laut Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) mehren sich die Anzeichen, dass das bayerische Innenministerium die geplante landesweite Abstimmung für unzulässig erklären wird.
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(© Grafik: SZ-Grafik)
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Ude will nun den kommunalen Bürgerentscheid forcieren, der aber wohl erst im Frühsommer 2008 stattfinden könnte. Eine Koppelung mit der Stadtratswahl am 2. März ist vom Tisch.
Dass es juristische Probleme geben könnte mit dem bayernweiten Volks- begehren gegen die Magnetschwebebahn, war den Initiatoren von Anfang an bekannt. Denn ein Plebiszit darf laut Gesetz eigentlich nicht den bayerischen Staatshaushalt zum Thema haben. Derzeit ist jedoch geplant, dem Freistaat explizit per Bürgervotum jede finanzielle Beteiligung an dem umstrittenen Projekt zu untersagen.
Nach Udes Kenntnisstand tendieren die Juristen des Innenministeriums dazu, dies als gesetzeswidrigen Eingriff in die Haushaltshoheit zu werten - und deshalb das ganze Volksbegehren für unzulässig zu erklären. Eine Stellung-nahme des Ministeriums selbst war nicht zu erhalten.
Laut Sprecher Karl Michael Scheufele könne man dem Ergebnis einer späteren juristischen Überprüfung nicht vorgreifen. Das Innenministerium kommt offiziell erst dann ins Spiel, wenn die Anti-Transrapid-Initiativen ihre Unterschriftenlisten einreichen.
Dies soll, so der erklärte Plan, spätestens Mitte Januar geschehen. Monika Barzen, die Sprecherin des Initiativkreises, hat keine Zweifel daran, die zunächst notwendigen 25.000 Unterschriften zusammenzubekommen. Das Interesse sei enorm.
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Die neueste Antwort
Wieso soll München zur Olympiade den Transrapid brauchen? Mit einer Express-S-Bahn kommen die Gäste doch genausogut in die Stadt. Und es ist noch Geld übrig, um die S-Bahn auszubauen - oder die sanierungsbedürftige Strecke München-Garmisch.
Gerade für Olympia sollten wir den Infrastruktur den Vorrang geben - Prestige bringt eine Olympiade doch sowieso genug.
Tja, und nun hat sich München selbst ein Ei gelegt:
2018 Olympia! Dann kommen folgende Fragen auf:
1. Wann kommt die 2. Stammstrecke?
2. Wie schnell könnte die Express S-Bahn gebaut?
3. Bestehendes Nahverkehrsnetz ausreichend?
München BRAUCHT den Transrapid! Gerade für die Olympiade! Das sollte muzss nun langsam jedem klar werden!
Ach ja: Schön fand ich folgenden Spruch von unserem Bürgermeister:
"Konzept des schnellen Netzes ... das war die Aussage über den TGV
unterschiede gegenüber Shanghai:
Eine neue Fahrzeuggeneration
Eine neue FAhrweggeneration
Eine neue Generation von Spurwechseleinrichtungen
Eine neue Betriebsleittechnik + neues Sicherheitskonzept
Eine überarbeitete Energieübertragung (neues IPS System)
Erstmalige Anwendung des TR in langen Tunneln bei hohen Geschwindigkeiten.
Und das ganze im Rahmen eines neuen auf Kostenreduktion ausgelegten Projektentwicklungskonzeptes , um möglichst nah, im Idealfall genau bei den 1,85 milliarden Euro Baukosten zu bleiben.
Sollte der TR 2011/2012 in MUC eröffnet werden, werden ihn technisch Lichtjahre vom Projekt in Sahnghai unterscheiden.
"Das ist beim Transrapid nicht der Fall. Er hat gegenüber der Eisenbahn kaum Vorteile. Etwas leiser, etwas schneller - das wars. Aber viel teurer, und nicht ins bestehende Netz integrierbar." - Alle Aussagen sind sachlich falsch
Der TR ist bei gleicher Geschwindigkeit immer deutlich leiser als ein anderes Hochgeschwindigkeitsfahrzeug.
Der TR schafft im Regelbetrieb, ohne irgendeine Technische Trickserei 500 km/h, der TGV erreicht diese Geschwindigkeit nur mit aufwendigsten Vorbereitungen, und estremen Materialverschleiß.
Teuer sind bei herkömmlichen Bahnstrecken und beim TR lediglich Sonderbauten wie Tunnel und Brücken. Durch die enorme Steigfähigkeit des TR können diese Sonderbauten i.d.R. deutlich kürzer gebaut werden, den die Strecke kann der Landschaft viel besser folgen.
Alle ICE-Neubaustecken wurden ausschließlich für den Schnellverkehr gebaut, und werden daher auch nur von ICE-Befahren - soweit die Mähr von der Integration der Hochgeschwindigkeitszügen ins normale Schienennetz. Nur in Ballungsgebieten teilen sich die Verschiedenen Bahnsysteme die Gleisanlagen.
@Nozomi07
"Warum soll man die norddeutsche Tiefebene durchlöchern? Tunnel baut man im Gebirge."
Ja Tunnel baut man im Gebirge. Auch durch die führen die Trassen. Also warum baut man für viel Geld Trassen speziell für den ICE, wenn er doch Ihrer Meinung nach überall 250 fahren kann?
"Der ICE könnte nicht nur 300 fahren, er tut es jeden Tag auf Frankfurt-Köln und Nürnberg-München."
Auf wieviel Prozent der Strecken?
"Der Landverbrauch des ICE ist nicht groß, etwa genauso wie der des Transrapid."
Schlicht und ergreifend falsch. Der geringere Landverbrauch ist eines der Hauptargumente für den TR.
"Entscheidend ist: Sie bringen kein einziges Argument, was am Transrapid besser sein soll."
Doch schon, Sie pflegen sie nur zu ignorieren.
"Was bitte soll die Münchner Strecke an neuen Erkenntnisse bringen? Im Emsland lässt sich alles erproben, die technologischen Fakten sind bekannt."
Ein Wasserglas ist nicht der Ozean. Wenn alles so einfach wäre, dann hätten wir die Kernfusion. Es ist nötig einen Fahrplanmäßigen Betrieb einzurichten, damit man die letzten Verbesserungen dürchführen kann die der Alltag erfordert.
"Und in Shanghai läuft der Planbetrieb. München fügt dem nichts hinzu. Wenn es einen weltweiten Markt für den Transrapid gäbe, er hätte sich längst gezeigt. Tut er aber offenbar nicht."
Drei Jahre Planbetrieb soll reichen? Wenn das alles wäre, was man einer Technik zugestehen will, dann können wir den ICE getrost wegräumen, den Dinosaurier.
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