Ein Streit im Hasenbergl hat ein blutiges Ende genommen: Ein 15-Jähriger stach einem Mitschüler mit einem Butterfly-Messer in den Bauch.
Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, stach ein 15-Jähriger einem 14 Jahre alten Kontrahenten im Hasenbergl bereits am Freitag, 12. Februar, zweimal ein sogenanntes Butterfly-Messer in den Bauch. Er verletzte seinen Gegner überdies mehrfach am Oberarm.
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Die beiden trafen gegen 17 Uhr in der Stösserstraße aufeinander. Der spätere Messerstecher war dabei in Begleitung zweier 13-Jähriger, das spätere Opfer war mit einer sechsköpfigen Clique unterwegs, allesamt zwischen 14 und 17 Jahre alt. Die beiden Schüler waren schon in der Vergangenheit des Öfteren aneinander geraten, hieß es. In diesem Fall drohte der 15-jährige spätere Täter offenbar damit, dem Opfer seine Freunde auf den Hals zu hetzen. Im anschließenden Gerangel zückte er sein Messer und stach mehrfach zu. Im weiteren Verlauf des Streits erlitt zudem ein 17-Jähriger eine Schnittverletzung an einem Finger.
Nach dem Ende der Rauferei trennten sich die beiden Gruppen. Der herbeigerufene Rettungsdienst fuhr das Opfer in eine Klinik, wo der Jugendliche stationär behandelt wurde. Lebensgefahr habe allerdings zu keinem Zeitpunkt bestanden, er hat das Krankenhaus inzwischen verlassen. Die Polizei machte sich auf die Suche nach dem Täter.
Dieser kam allerdings noch am selben Abend gegen 20 Uhr in die Polizeiinspektion Olympiapark und stellte sich. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen, er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Täter und Opfer waren der Polizei auch schon vor dem aktuellen Streit bekannt - in beiden Fällen aber nicht als Intensivstraftäter. Der 15-jährige Messerstecher war einmal zuvor wegen Körperverletzung aufgefallen, sein Opfer war beim Graffiti-Sprühen erwischt worden.
(SZ vom 22.02.2010/budd/sonn)
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bei berichterstattung über straftaten ist es international üblich die nationalitäten, falls bekannt, der mutmaßlichen oder überführten täter zu nennen. das darauf anhebende gezeter, was die nationalität denn mit der sache zu tun habe und wer mehr oder weniger dreck am stecken hat und wer am besten mal gaaaaanz ruhig sein sollte ist eigentlich fast nur in deutschland üblich. was ist typisch deutsch? genau das!
Ich bitte Sie, das ist doch wohl klar: Nachdem ich nichts zu befürchten habe, ausser ein wenig zurechtgestreichelt zu werden, von Gut- und Bessermenschen die mir meinen Migrationshintergrund (der ist real, ob Sie's glauben oder nicht!!) für wer-weiss-nicht-was-alles zu Gute halten WOLLEN und werden...
Sie wollen meinen Kindern das Geld rauben? Das glaube ich Ihnen aufs Wort.
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sie sollten auch hinter gitter!
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