StatistikMünchens Weihnachten in Zahlen

Ob im Gefängnis oder in den Kirchen, bei der Verkehrsgesellschaft oder den Helfern von der Feuerwehr: Rund um die Feiertage haben viele in der Stadt eine ganze Menge Arbeit.

Von Florian Fuchs, Melanie Staudinger und Susi Wimmer

2 900 000 Menschen besuchten den Münchner Christkindlmarkt am Marienplatz. Das sind 200 000 Gäste weniger als im Vorjahr. Dennoch zeigt sich das städtische Wirtschaftsreferat als Veranstalter zufrieden: Trotz Terrorangst und der starken Konkurrenz von mehr als 20 anderen Weihnachtsmärkten im Stadtgebiet und dem Umland habe sich das Original unter den Münchner Christkindlmärkten behaupten können. Vor allem die Zahl der Gäste aus den USA und Asien hat zum Ende hin noch einmal zugenommen. "Der Christkindlmarkt am Marienplatz hat einen unvergleichbaren Charme", sagt Bürgermeister Josef Schmid, der das Wirtschaftsreferat leitet. Die Umsätze seien im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil geblieben. Dank der kalten Temperaturen sei vor allem das Glühweingeschäft gut gelaufen. Gleichzeitig hätten die Besucher aber weniger gegessen, dafür sei es dann wohl zu kalt gewesen vor allem in den Abendstunden. Die Folge: Umsatzrückgänge im sogenannten Food-Bereich. Der Christkindlmarkt dauerte in diesem Jahr besonders lang, insgesamt 30 Tage. Das ist die längstmögliche Adventszeit, teilt das Wirtschaftsreferat mit.

Bild: Andreas Gebert/dpa 26. Dezember 2016, 16:182016-12-26 16:18:25 © sz.de/kbl