Jobs für Flüchtlinge

Mehr als 100 Flüchtlinge haben Dinese Hannewald und Jin-Ju Jahns mit ihrer Firma "Plant a Talent" bereits in Arbeit vermittelt. "Wir helfen bei der Jobsuche, vermitteln an Firmen und haben auch Computer- und Programmierkurse im Angebot." Seit 2017 sind sie eine gemeinnützige GmbH. Das bedeutet auch: Die Flüchtlinge zahlen kein Geld für die Vermittlung. Das Unternehmen finanziert sich momentan über Stipendien und Spenden. Hannewald hat rund 45 000 Euros ihres Privatvermögens investiert. "Meine Mitgründerin und ich, wir wollten beide etwas für die Community tun. Deshalb haben wir erst mal pro bono gearbeitet." Nun hoffen die beiden, dass sie bald auf zwei Wegen mehr Umsatz generieren können: Sobald sie ein sogenanntes Trägerzertifikat haben, bekämen sie Geld von der Stadt für jede erfolgreiche Arbeitsplatzvermittlung. Langfristig ist ihr Ziel, ihr gesammeltes Expertenwissen an Unternehmen zu verkaufen.

Bild: Fotos: oh 19. Oktober 2017, 08:232017-10-19 08:23:32 © SZ vom 19.10.2017/vewo