"Mordsgaudi" Inninger Landjugend gibt TU-Studenten gestohlenen Maibaum zurück

(Foto: Nila Thiel)

Die Ablöseverhandlungen sind für die Burschen "sehr erfolgreich" verlaufen, der Baum steht schon. Jetzt feiern beide Gruppen ihre neue Freundschaft.

Der Maibaum, den die Inninger Landjugend am Sonntag vom Campus der Technischen Universität in Garching entwendet hat, ist in der Nacht zum Freitag an seinem vorgesehenen Standort im TU-Stammgelände in der Münchner Arcisstraße aufgestellt worden. Die Ablöseverhandlungen mit den Studenten seien "sehr erfolgreich verlaufen", sagt Gerhard Spitz, Sprecher der Landjugend: "Mir ham a Mordsgaudi g'habt." Am Mittwoch seien die beiden studentischen Vertreter in Inning erst zum Essen eingeladen worden, der Besuch endete dann nach Mitternacht bei einer gemeinsamen Maibaumwache.

Noch am Donnerstag rückte ein Malerteam aus Garching an, um dem Maibaum einen rasch trocknenden Anstrich zu verpassen: "Es hat pressiert", sagt Spitz: Wegen der strengen Vorschriften in München war das Zeitfenster für das Aufstellen sehr eng. Am 4. Mai wird es gemütlicher zugehen: Dann sind 70 Inninger den ganzen Tag über zu Bier und Brotzeit zum großen TU-Maifest in Garching eingeladen. Zuvor wird die neue Freundschaft von Landjugend und Studenten in Inning gefeiert, wenn dort am 1. Mai der Maibaum aufgestellt wird.

Landjugend überlistet Studenten

Inninger Burschen mopsen auf dem Garchinger Campus einen Maibaum der TU München. Dem Spähtrupp wird der Weg zum Versteck gezeigt, weil er vorgibt, den Stamm noch anstreichen zu müssen Von Armin Greune mehr...