Die starken Schneefälle haben überall in München zu Behinderungen geführt: Unfälle, Staus und Verspätungen im Flugverkehr stellen die Geduld der Münchner auf die Probe.
Schneechaos-Alarm: Auf den Münchner Straßen mussten sich die Autofahrer heute Morgen in Geduld üben. Angesichts der anhaltenden, starken Schneefälle konnten die Räumfahrzeuge nicht überall für freie Straßen sorgen. An vielen Stellen kam es zu Verkehrsunfällen, starken Behinderungen und Staus. Wer heute morgen pünktlich in der Arbeit sein wollte, musste Verspätungen der S-Bahnen von zehn bis 15 Minuten einkalkulieren.
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Am Münchner Flughafen führten die Schneefälle zu Verspätungen und Ausfällen von Flügen. (© Foto: dpa)
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München meldete allein für vergangenen Mittwoch Kosten von rund 440.000 Euro für die Einsätze des Winterdienstes. Dort wurden an diesem Tag rund 548 Tonnen Salz und 551 Tonnen Split ausgebracht. Seit November stehen 16,3 Millionen Euro an Ausgaben zu Buche. Am Donnerstag waren bis zu 800 Mitarbeiter zu Räumung des rund 2300 Kilometer langen Straßennetzes im Einsatz. Es war der 83. Einsatztag.
Und auch auf dem Münchner Flughafen hat der starke Schneefall am Donnerstagmorgen zu erheblichen Behinderungen geführt. Rund 100 Flüge mussten gestrichen werden, wie ein Flughafensprecher sagte. 50 Flüge kamen zudem mit Verspätungen von mehr als einer Stunde in München an.
Eine Entspannung der Lage ist nicht abzusehen, da die Schneefälle auch die kommenden Tagen anhalten sollen. "Es steht und fällt alles mit dem Schneefall", sagte der Flughafensprecher. "Wir hoffen aber."
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(ddp/pje/qua/pon/hes)
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Die neueste Antwort
@Denkberechtigter:
Vermutlich sind für Radweg und Ring zwei verschiedene, externe Dienstleister verantwortlich, die sich nicht untereinander abgestimmt haben ;-)
Aber so läuft das halt heutzutage, wo die meisten Hausbesitzer nichtmal fähig sind am Wochenende ihre Gehwege vernünftigt zu räumen.
Das andere Extrem sind dann die Blockwarte, die wegen jeder Kleinigkeit gleich zum Hausmeister oder Anwalt rennen.
Etwas mehr Gelassenheit wäre hier sicher nützlich und mal ehrlich, muss man an so einem verschneiten Tag wirklich zwangsweise mit dem Auto in der Stadt rumgurken? Falls ja, dann sollte man vielleicht seinen Tagesablauf überdenken und anpassen. Ich würde mein Glück an verschneiten Tagen jedenfalls nicht in die Hände des Räumdienstes legen und wann immer möglich versuchen einen Alternativplan parat zu haben.
@farbraum
kurzer Nachtrag: stimmt, die Radwege waren heute früh geräumt. Nur der Mittlere Ring selber nicht... kann ich nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht glaubt die Stadtverwaltung, entweder man fährt Rad oder einen SUV, dann ist's eh wurscht?
Das kann ich für heute nicht bestätigen.
Ich fahre fast jeden Tag etwas über 6km mit dem Radl, die ganze Strecke innerhalb vom mittleren Ring.
Mag sein dass um 6 oder 7 Uhr früh noch nicht geräumt war, aber zum normalen Berufsverkehr waren sogar alle Fußgängerwege und wo technisch möglich (etwa in der Leopold- oder Nymphenburgerstraße) auch die Radwege.
Ich war echt positiv überrascht und das kommt in Zeiten der Sparpolitik nicht so oft vor :-)
Eben habe ich Räumfahrzeuge gesehen die das bisserl Matsch noch von der Straße geräumt haben, sogar in den kleinen Nebenstraßen hier in der Gegend.
Kritik üben würde ich höchstens am nach wie vor teilweise völlig übertriebenen Einsatz von Salz. Das sollte - besonders in einer rot-grün regierten Stadt - nur dort gestreut werden, wo es Sinn macht.
War gestern abend am Mittleren Ring unterwegs und heute früh wieder. Kein einziges Räumfahrzeug unterwegs und wohl auch die ganze Nacht nicht. Ich war bis jetzt fest davon überzeugt, dass es sich hier um einen STREIK handelt. Was soll das denn sonst sein, wenn Schnee liegt und keiner räumt die Straßen frei?
das ist nicht Neues bei der S-Bahn, hat mit Schnee nichts zu tun.
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