Schon länger als die Wellnessbäder setzen die bayerischen Kurorte auf Saunen und Thermen. "An vielen Orten sind Heilbäder entstanden", sagt Klaus Holetschek, Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbands. Seine 47 Mitglieds-Kurorte bieten vor allem medizinische Behandlungen an.
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Beim Spaladin wurde spekuliert, ob das Bad auch medizinische Anwendungen anbieten würde. Schließlich lassen sich wohlhabende Saudis gerne von bayerischen Ärzten behandeln und hätten danach die orientalische Therme besuchen können. Von einem solchen Medizintourismus leben auch die Kurbäder, sagt Holetschek.
Eine der neusten Thermen in der Region ist die in Bad Aibling bei Rosenheim. Sie wurde 2007 eröffnet und fischt dem Tölzer Alpamare die Gäste aus Rosenheim und Salzburg weg. Dennoch schafft Bad Aibling gerade mal die schwarze Null. "Die ersten Jahre eines Bades sind eigentlich seine besten", stichelt Alpamare-Chef Anselm. Die Konkurrenz ist groß - auch ohne Spaladin.
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(SZ vom 02.12.2011)
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