Schwanthalerhöhe Kein Kaffee für Bahnkunden

SPD hakt nach wegen Schließung des Kiosks Donnersbergerbrücke

Der S-Bahnhof Donnersbergerbrücke ist ein Verkehrsknotenpunkt, an dem täglich 33 000 Fahrgäste unterwegs sind. Auf die Fakten legt Willy Mundigl, SPD-Fraktionsvorsitzender im Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe, wert. Denn für ihn und seine Partei-Kollegen sei genau deshalb nicht nachvollziehbar, warum die Bahn an so einem umtosten Ort den Kiosk sowie den Geldautomaten geschlossen hat - kurz nachdem der barrierefreie Ausbau der Station abgeschlossen wurde. Dafür wolle man den Grund wissen und stelle deshalb den Antrag an die Stadt, bei der Bahn nachzufragen. Soweit wollten der SPD die Mitglieder der anderen Parteien im Ausschuss noch folgen. Eine Wiederbelebung der beiden Einrichtungen zu fordern, wie es die Sozialdemokraten ebenfalls anregten, ging Grünen, CSU und FDP aber zu weit. "Auf beiden Seiten der Brücke gibt es schließlich Supermärkte", argumentierte Florian Kraus (Grüne) und auch Thomas Hofstätter (CSU) hielt dagegen, "weil es gerade Kioske und ähnliche Verkaufsstände sind, die Müll-to-go produzieren". Etwas verwundert reagierte die SPD über so viel Widerstand. SPD-Stadträtin Ulrike Boesser sagte: "Vielleicht hat die Bahn an der Stelle ja was anderes vor und es wäre interessant zu hören was."