Manche Geschichten klingen unglaublich - zum Beispiel diese hier: Ein Hund fiel plötzlich im Einkaufszentrum tot um und wurde gestohlen.
Manche Geschichten klingen unglaublich und leiden sehr darunter, dass sie in verschiedenen Versionen kursieren. Nun haben allerdings ein paar Freunde in Feldkirchen gerade eine Geschichte zum besten gegeben, die angeblich verbürgt sein soll, wegen einer gewissen emotionalen Delikatesse aber nicht ganz exakt auszurecherchieren ist.
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Hundeschnauze: Für Tiere ist ein Einkaufsbummeln zuweilen wohl ziemlich aufregend. Zu aufregend. (© Foto: dpa)
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Sie handelt von Menschen, die sich - vermutlich ebenfalls aus dem östlichen Landkreis München - zu einem Einkaufsbummel in die Riem-Arcaden begeben haben und dabei ihren Hund dabei hatten. Für Menschen können Preise aufregend sein, für den Hund war es der ganze Arcaden-Bummel.
Gesagt, getan
Zu aufregend: Er fiel plötzlich im Einkaufszentrum tot um. Wie die Feldkirchner Runde weiter berichtete, seien dessen Begleiter nach dem ersten Schrecken und einiger Ratlosigkeit auf den sehr pragmatischen Gedanken verfallen, im Elektro- und Technikmarkt einen Karton zu erbetteln, um das tote Tier abzutransportieren. Gesagt, getan.
Auch ein modernes TV-Gerät wiegt seine zwanzig bis dreißig Kilo, und so wurde der dahingeschiedene Vierbeiner in tarnender Verpackung zum Auto in die Tiefgarage geschleppt. Dortselbst bemerkten die diskret Trauernden, dass sie in der Aufregung wohl den Autoschlüssel am Infoschalter des Technikmarktes liegen gelassen hatten.
Kiste neben dem Auto abgestellt, umgekehrt, noch einmal zurück zum Schalter, Schlüssel wieder da. Nur war jetzt der Karton verschwunden. Gestohlen. Echte Premiumbeute. Und ganz wie es die Verpackung verhieß: Etwas zum Glotzen.
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(SZ vom 30.01.2009/pfau)
Bundespräsident Gauck in Israel
Die neueste Antwort
Ist das nicht der Spruch, mit dem die SZ für sich wirbt?
Schade, dass der Online-Münchenteil sich auf dem Weg zur Verblödung befindet.
Münchner Neueste Nachrichten wären mir weitaus lieber als der Schmarrn, der uns derzeit geboten wird.
Wer hat sich denn diesen Quatsch ausgedacht?! Hat die Redaktion nichts zu tun, oder passiert in München derzeit nichts besonderes? Diese Geschichte hat mir bereits meine Mutter vor zehn Jahren erzählt. Nur dass sie nicht in München spielte. Aber das ist egal, sie kann überall spielen und passiert immer einem Bekannten eines Bekannten. Die Spinne in der Yukka-Palme läßt grüßen...
Ach, da gibts nun endlich auch eine Münchner Version von? Ich habe diese Geschichte vor einigen Jahren aus den USA (per Email, wie sonst) bekommen; damals war es noch schockierender: der Dame war der ältliche Vater oder Ehemann (je nach Abwandlung) verstorben. Sie wollte ihn vor dem Publikum verstecken, bis der Notarzt eintraf und holte sich dazu genannten TV-Karton aus einem Elektronikmarkt. Vor der Tür wurde sie von einem Betrügerpaar überrumpelt, die sich mit Karton und totem Mann/Vater aus dem Staub machten.
Das Ganze nennt man dann Urban Legend. Ist schon 1. April?
Ganz toll. Da hat die Putztruppe in der Tiefgarage einen herrenlossen Karton gefunden und weggeschmissen. Wo ist jetzt die Story?
Und wo ist jetzt der Hund begraben?