Skinhead beschimpft Griechin

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5. Januar 2008: Ein 24-jähriger Skinhead packt in der S-Bahn eine Griechin an der Schulter, stößt sie gegen eine Mittelstange und beschimpft sie als "Zecke".

300 Neonazis im Hasenbergl

6. Februar: In einem Wirtshaus im Hasenbergl versammeln sich mehr als 300 Rechtsextremisten aus dem ganzen Bundesgebiet zum sogenannten politischen Aschermittwoch, darunter auch der NPD-Vorsitzende Udo Voigt.

Angriff auf russische Jugendliche

26. Februar: Zwei 20-jährige Neonazis greifen in Bogenhausen grundlos zwei russischstämmige Jugendliche an. Die einschlägig bekannten Täter schlagen ihnen mehrfach mit der Faust ins Gesicht.

Hitlergruß im Rot-Kreuz-Hof

19. März: Im Innenhof des Bayerischen Roten Kreuzes im Lehel zeigt ein Lastwagenfahrer einem BRK-Mitarbeiter den Hitlergruß. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, weil der Hof Privatgelände sei - obwohl auch für Passanten problemlos zugänglich.

Neonazi in Stadtrat gewählt

2. März: Der Rechtsextremist Karl Richter zieht für die "Bürgerinitiative Ausländerstopp" in den Stadtrat ein. Die Liste erhält 1,4 Prozent der Stimmen. Richter ist nach eigenen Angaben Leiter des Beraterstabs der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag.

Auszeichnung für Großverleger

10. April: Eine rechtsextremistische Kulturvereinigung ehrt den 80-jährigen Münchner Großverleger Herbert Fleissner (Verlagsgruppe Langen Müller Herbig Nymphenburger) mit der Hutten-Medaille. Auslober des Preises ist die "Gesellschaft für Freie Publizistik" (GFP), die der NPD nahe steht und laut Verfassungsschutz "die größte rechtsextremistische Kulturvereinigung" der Republik ist. CSU-Mitglied Fleissner, der sich schon länger am rechten Rand bewegt, bedankt sich für die Auszeichnung bei der GFP. Vor ihm hatten bekannte Neonazis den Preis erhalten.

Kameruner beleidigt

15. Mai: Ein 35-jähriger Münchner beleidigt am Stachus einen Kameruner fremdenfeindlich und will ihn schlagen. Ein Begleiter des Münchners verhindert dies in letzter Sekunde.

Demo gegen Dokumentationsarchiv

13. Juni: Etwa 75 Neonazis demonstrieren gegen das "Kafe Marat" in der Thalkirchnerstraße, in dem sich linksorientierte Jugendliche treffen, und gegen das Antifaschistische Dokumentationsarchiv Aida. Dessen Mitglieder beobachten seit Jahren die rechte Szene.

Fußballfans pöbeln

25. Juni: Etwa 30 Neonazis schauen sich in einer Fußball-Fankneipe in der Arnulfstraße ein EM-Spiel an, anschließend ziehen 20 von ihnen grölend durch die Straßen.

Neonazis beleidigen Ude

12. Juli: Beim Christopher Street Day stören etwa ein Dutzend Neonazis eine Rede von OB Ude mit beleidigenden Plakaten.

Verdacht der Wahlfälschung

Juli 2008: Die Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren ein, weil Rechtsextreme unter dem Verdacht der Urkundenfälschung stehen. Im Vorfeld der Landtags- und Bezirkstagswahl waren bei der Stadt 14 Unterstützerunterschriften für die NPD mit ähnlichem Schriftbild abgegeben worden. Das Verfahren läuft laut Staatsanwaltschaft noch, "gegen Unbekannt".

Parolen an TU-Gebäude

23. Juli: Gebäude der Technischen Universität in Weihenstephan werden von Unbekannten mit rechtsextremistischen Parolen beschmiert. Laut TU sei Ähnliches in der Vergangenheit mehrfach geschehen.

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