Ein Tipp für verzweifelte Wirte: Der CSU-Landtagsabgeordnete Engelbert Kupka schlägt den Einbau einer Isolierzelle im Lokal vor.
Auch nach der Ausnahmeregelung für die Wiesn 2008 dauern die Proteste der Wirte gegen das totale Rauchverbot an. Vor allem die Betreiber kleinerer Lokale sehen sich in ihrer Existenz bedroht.
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(© Foto: Stephan Rumpf)
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Der CSU-Landtagsabgeordnete und Rechtsanwalt Engelbert Kupka hat nach Informationen der SZ nun für ihre Probleme einen Lösungsvorschlag parat: den Einbau von Raucherkabinen in die Kneipen. Einzige Bedingung laut Gesetz: Sie dürfen nicht bewirtschaftet werden.
Auf diese Idee habe ihn der Brief eines Wirtes gebracht, erzählt der Abgeordnete im Gespräch mit der SZ. So hatte sich Jürgen Füssl, Betreiber der Bistro-Bar "Namenlos" in der Fallmerayerstraße in einem persönlichen Schreiben an 140 Abgeordnete des Landtags gewandt und darin sein Lokal den Politikern zum Kauf angeboten.
Seine Bistro-Bar liege in einer Seitenstraße, die bis zum Inkrafttreten des Gesundheitsschutzgesetzes zum 1. Januar diesen Jahres völlig ruhig gewesen sei, so schreibt der Wirt. Mit dem Rauchverbot sei nicht nur sein Umsatz im Januar um rund 20 Prozent gesunken, sondern er habe auch Probleme mit den Anwohnern bekommen, weil er seine Gäste zum Rauchen vor die Tür schicken musste.
"Anders als in anderen Ländern trägt bei uns der Wirt die Verantwortung für die Gäste vor seiner Tür, das wird immer gern vergessen - ebenso wie die Tatsache, dass andere Länder wie Griechenland oder auch Spanien mit strengen Rauchverboten in der Gastronomie bereits zurückrudern", sagt er.
Wegen all dieser Probleme habe er dann im Februar einen Raucherclub eingerichtet, was zwar den Umsatz wieder steigen ließ - die Personalkosten aber auch, weil er dem Gesetz entsprechend einen Türsteher beschäftigen müsse und sogar seine Tür auf die Clublösung hin umgebaut habe.
"Steigende Kosten und weitere Belastungen kann ich mir aber nicht leisten", sagt Füssl. Er habe bereits für seine Existenzgründung ein Darlehen in Höhe von 100.000 Euro aufgenommen und zudem sein Lokal im vergangenen Sommer für 40.000 Euro renoviert.
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@angelux
Tja ich kann eben nur von meinen Erfahrungen berichten. Und die sind ausnahmslos: Jeder Laden den ich seit dem Verbot besuche (und auch paar, an denen ich nur vorbeikomme) ist voller als vorher, es sind paar mehr Familien mit Kindern drin. Und jede (!) Bedienung die ich dazu befragt habe, hat nur abgewunken und gemeint "neenee, hat sich nix wirklich dadurch geändert, kommen gar nicht weniger Leute"...
Gratulation! Sie bringen es auf den Punkt. Das ganze gelabere dieser Nichtraucherlobby, ich nenne sie ja nicht militant, ich habe da einen anderen Ausdruck, in diesen Foren ist eigentlich unerträglich. Wie schon erwähnt, ein paar sogenannte Politiker und die dazugehörugen Umfaller haben sich ein Gesetz ausgedacht, wo sie die wenigste Arbeit haben. Es sind 68er Kalkausläufer und nichts anderes. Wenn es diese Generation nicht mehr gibt, kann Deutschland aufatmen. Kleinstaaterei und damit zuviele Politiker haben noch nie etwas Vernünftiges hervorgebracht. Ihnen alles Gute und Erfolg. Aus der Laberlobby wird sich niemand melden.
Das war kein Marketinggag sondern es ist mir ernst, daher biete ich euch natürlich auch mein Lokal zum Kauf an. Ihr müsst meinen 5-Jahresvertrag mitübernehmen und das Lokal betreiben. Ich hab sehr viele Nichtrauchergäste und Geburtstagspartys am Wochenende. Das Lokal ist komplett strukturiert (eigenes Betriebshandbuch), verfügt über gut ausgebildetes Personal und ist etabliert. Natürlich werde ich euch einarbeiten - das versteht sich von selbst - da ich Verantwortung für meine Mitarbeiter habe. Den Raucherclub habe ich hauptsächlich aus Anwohnerschutzgründen gegründet. Da Ihr ja in einer realitätsfernen Welt lebt, und Euch nicht vorstellen könnt, wie sich Nachbarn fühlen in deren Straße es dreißig Jahre ruhig war und in der auf einmal Raucher vor der Tür stehen, könnt Ihr mit dem Kauf nur gewinnen. Mir geht es hier nicht um Rauchen oder Nichtrauchen, mir geht es darum, dass die Regierung mit dieser neuen Art von Politik für mich als Unternehmer jedes Vertrauen verloren hat. Es geht mir um die Prinzipien, die ein Land, das mit einem zukunftssicheren Standort für Existenzgründer und sozialer Gerechtigkeit wirbt, das aber so mit jungen Leuten umgeht die mal stolz auf den Freistaat waren, nicht hat. Im Gegensatz zu den meisten aus unserer Ducken- und Schluckengeneration, war ich schon mehrmals im Ausland tätig, und da werde ich auch wieder hingehen. Daher kann ich auch nicht erwarten, dass es die dortige Regierung gut mit mir meint, trotzdem kann ich derer sicher sein. In Bayern wurde mir erst am am 12.12.07 klar, dass mein Wohl nicht im Interesse der Regierung zu liegen scheint.
Ich bin wirklich gespannt, ob einer von euch den Mut besitzt, ebenfalls Initiative zu ergreifen. Im Sinne von unser aller Gemeinwohl.
mfg
Jürgen
wenn irgendwo das Wort "Raucher" erwähnt wird, schwärmen sofort die Mitglieder der "HealthPanicSociety" heran um ihren gewohnten Geschäften nachzugehen, polemisieren, beleidigen und Behauptungen aufstellen, die sie nicht beweisen können.
Langsam entwickelt das kabarettistische Züge.
Oder können Sie, RoryG Ihre Behauptung übers Kneipensterben irgendwie belegen.
Im übrigen würde ich mich niemals in eine dieser Kabinen setzen. Es reicht schon, wenn die
"HealthPanicSociety" dauernd versucht, einen an den Pranger zu stellen, da muss ich nicht noch mithelfen.
Mein Glauben an vieles stützt sich vor allem auf Erfahrungen und ohne Wikipedia weh tun zu wollen, das ist schon eine gute Quelle, glaube ich auch da nicht alles. Vor allem wenn es um Lobby und Geschäft geht. Jeder Hersteller, egal ob Lebens - oder Genussmittel, wird sein Produkt so schmackhaft machen und dafür auch noch werben, dass er Absatz hat. Bei einem Packungspreis von rund 0,50 , die restlichen 3,50 nimmt sich der Staat eigentlich für nichts, halte ich für mehr als übertrieben von 12000 Zusätzen zu sprechen.
Das sind eigentlich auch nur angstmacherische Argumente von Nichtrauchern, wenn ihnen sonst nichts meher einfällt. Das Rauchen schädlich ist, für den einen mehr und für den anderen weniger, dasüber mus man doch nicht diskutieren. Was ist eigentlich für Menschen nicht schädlich. Vom Autofahren, Sport übers Essen und Trinken bis hin zum Krieg. Entscheident ist doch, dass einige blasse Parlamentarier aus Mangel an Ideen Wichtiges zu lösen und daran mangelt es nicht, sich nun des Teile und Herrsche Gesetzes bedienen und die Bürger gegeneinander aufwiegeln. Es muss doch dem jeweilgen Unternehmer überlassen bleiben, in dem Fall den Gastsstättenbetreibern, ob er Rauchen erlaubt oder nicht. Ihnen gebe ich insofern recht, dass man Jugendliche mit ordentlicher und guter Aufklärung davon abhält zu rauchen. Erwachsene Bürgern vorzuschreiben was für sie gut ist und dabei noch Geld zu verdienen, ist pure Heuchelei.
Paging