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Queen kommt erstmals seit 1986 nach München, ist zum ersten Mal seit dem Tod von Freddie Mercury 1991 wieder auf Tour. Mit neuem Sänger: Paul Rodgers. Freddie und Paul kann man zwar nicht vergleichen - wir tun's trotzdem.

Anfang der 80er Jahre, als München der Nabel der Disco-Musik war, ging Freddie Mercury in den Bars und Clubs rund um den Gärtnerplatz ein und aus.

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Durch seine schrillen Outfits avancierte Mercury schnell zu einer festen Szenegröße im Glockenbachviertel. Besonderes Aufsehen erregte unter anderem eine Geburtstagsfeier, bei der sich alle Männer als Frauen verkleiden mussten - und umgekehrt.

München war neben London der zweite Lebensmittelpunkt von Queen. Hier wurden auch die Alben "The Game", "Works" und "Hot Space" aufgenommen, ebenso die Hits "Crazy little Thing called Love" und "Another one bites the Dust".

Neustart nach 13 Jahren

Mehr als 13 Jahre nach dem Tod von Sänger Freddie Mercury ist Queen nun wieder auf Tournee. Das erste Deutschland-Konzert findet Donnerstagabend in München statt, anschließend sind noch fünf weitere Auftritte in Deutschland geplant.

Mit Paul Rodgers als Gaststimme rocken die verbliebenen Gründungsmitglieder Brian May und Roger Taylor über die Bühne. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch mal mitmachen würde," sagt Brian May. "Plötzlich sah ich dann diesen Typen, der keineswegs wie Freddie sein wollte. Er muss ihn nicht imitieren, denn er hat seinen eigenen Stil". Nun fühle es sich einfach richtig an.

Queen zählen mit weltweit mehr als 150 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten.

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(sueddeutsche.de)