Planegg U-Bahn-Vertrag ist unterschriftsreif

Gemunkelt wird schon eine Weile, jetzt kommt auch eine Bestätigung von politischer Seite: Die Verhandlungen zwischen dem Freistaat, dem Landratsamt München und der Gemeinde Planegg zum Bau der U-Bahnverlängerung vom Klinikum Großhadern auf den Campus in Martinsried sind praktisch abgeschlossen. Die Stimmkreisabgeordnete Kerstin Schreyer (CSU) spricht in einer Presseerklärung von "einem Meilenstein für die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs im Würmtal". Der Gemeinderat von Planegg wird sich am 25. Oktober in einer Sondersitzung im Beisein von Landrat Christoph Göbel (CSU) mit dem Vertragswerk beschäftigen und die Einzelheiten der noch zu gründenden Planungsgesellschaft diskutieren. Nach Angaben der Landtagsabgeordneten Kerstin Schreyer wird der Freistaat Bayern mit 50,1 Prozent an der Gesellschaft beteiligt sein, der Landkreis München mit 33,3 Prozent und die Gemeinde Planegg mit 16,1 Prozent. Die Projektgesellschaft wird das Management des rund 73 Millionen Euro teuren Großprojekts übernehmen. Die Strecke zwischen der Haltestelle der U 6 am Klinikum Großhadern und der neuen Endhaltestelle auf dem Campus, direkt hinter dem Innovations- und Gründerzentrum IZB, ist knapp einen Kilometer lang. Schreyer, die sich seit Jahren für den Bau der U-Bahn einsetzt, sagt: "Nun bin ich guter Dinge, dass der Planegger Gemeinderat, auch durch das Zutun unseres Landrats Christoph Göbel, das Projekt absegnet."