Beim Landeanflug einer Cessna 425 auf den Münchner Flughafen sind die Propellertriebwerke ausgefallen: Die Piloten haben die Bruchlandung überlebt.

Schreckenssekunden am Münchner Flughafen: Die zwei Piloten eines kleinen Ambulanzflugzeugs haben am frühen Dienstagmorgen eine Bruchlandung unverletzt überlebt.

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Beim Landeanflug fiel zuerst eines der zwei Propellertriebwerke der Cessna 425 aus, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt mitteilte. Der Tower veranlasste eine Notlandung. Kurz vor dem Aufsetzen versagte auch das zweite Triebwerk.

Die in Hannover gestartete Maschine schlug kurz nach zwei Uhr unmittelbar vor der Landebahn Süd im Innenbereich des Flughafens auf. Der Pilot und sein 46 Jahre alter Kopilot blieben unverletzt. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt. Es sollte in München landen, um ein Organ für eine Transplantation abzuholen.

Die Landebahn Süd war rund vier Stunden gesperrt, bis das Wrack geborgen war. Die Maschine wurde zur Untersuchung in einen Hangar gebracht. Die Polizei ermittelt in Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtbundesamt.

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(dpa/sonn)