In München animiert er das ausverkaufte Zenith zum Ausflippen. Mit Ausrufen wie "München, check das!" und "Schüttel dein Speck!" bringt er das Publikum zum Tanzen. Auf der riesigen Projektionsfläche sind immer wieder Affen zu sehen. Der Affe ist sozusagen der Talisman von Peter Fox. Das Beste an der Show sind die vier Trommler, die synchron den Rhythmus vorgeben. Eine einstudierte Performance, die ihre Wirkung nicht verfehlt.
Anzeige
Zwischendurch geben die Trommler eine Solo-Percussion zum Besten, eine großartige Mischung aus dem Bongo-Sound, den man als Münchner aus dem Englischen Garten kennt, und den Rhythmen der Drummer, wie man sie beim Karneval in Rio de Janeiro hört.
Seine größten Hits sind "Alles neu" und "Schwarz zu blau". Bei diesen Songs ist im Zenith die Stimmung am überkochen. Zwischendurch greift Fox auch auf bekannte Klänge aus seinen Seeed-Zeiten zurück, das Publikum ist damit völlig einverstanden.
Am Ende der Show strömen alle erschöpft und glücklich zum Ausgang. Das Gefühl, gerade etwas Großartiges erlebt zu haben, nimmt jeder mit nach Hause. Von Peter Fox wird Deutschland noch so einiges zu hören bekommen. Hoffentlich.
Sie sind jetzt auf Seite 2 von 2
- Wise Guys in München Sommer im Kopf 14.05.2010
- Lady Gaga in Berlin Gigantisches Ablenkungsmanöver 14.05.2010
- Marsmobil in München Gut verdaut 11.05.2010
- Fettes Brot in München Das Leben ist eine Hüpfburg 06.05.2010
- Gewinnspiel: Spring On Festival Rotz, Rock und Poesie 20.04.2010
- Verlosung "DePhazz" in München 20.04.2010
- Arrested Development in München Es kommt nicht auf die Größe an 13.04.2010
(sueddeutsche.de/pfau)
Frauen in Saudi-Arabien
Die neueste Antwort
Das Zenith ist schlichtweg die größte Unverschämtheit unter den deutschen Konzerthallen. Ich kenne wenige Orte, wo die Akustik so schlecht ist. Durch die omnipräsenten Pfeiler ist die Sicht eigentlich nur im Mittelteil einigermaßen erträglich. Da aber regelmäßig aus Gier alles an Karten verkauft wird, was man loskriegt, ist die Halle fast immer überfüllt, sodass eigentlich 30% der Leute schlichtweg nichts sehen. Für Rollstuhlfahrer gibt es kein Podest. Das Bier ist ein Preußisches, ergo ungenießbar, außer dem Weißbier. Die Halle liegt für Münchner Verhältnisse wirklich in der Pampa und im Winter ist der Weg hin und zurück eine echte Tortur, ganz zu schweigen von der Lärmbelästigung für die Anwohner, wenn die Leute grölend und Flaschen werfend durch die Wohnanlage marodieren. Das Problem mit der Garderobe und der Tür wurde schon angesprochen.
Schlüsselproblem ist da die Gier der Veranstalter. Sie kriegen ihre Halle ja trotzdem immer voll. Deshalb wird sich an der Situation auch nichts ändern. Das Geld fließt ja. Wenn die Leute so dumm sind, sich 2 Stunden an der Garderobe anzustellen, schlechte Akustik bei schlechter Sicht und schlechten Getränken, serviert von unterbezahlten studentischen Hilfskräften, serviert zu bekommen, wird der Betreiber den Teufel tun und auch nur einen Cent mehr für besseren Service ausgeben.
Ich habe schweren Herzens einen Schlussstrich gezogen und gehe nicht mehr hin, auch wenn ich dadurch viele gute Konzerte verpasse.
Andere Maßnahmen: Bittet die Künstler und Booker auf ihren Homepages vor der Tour, in München eben NICHT im Zenith zu spielen, berichtet über die schlechte Akustik, die schlechte Stimmung, die Geldmacherei und dass ihr da nicht hingehen werdet. Eventuell kann man ja so etwas erreichen.
BTW: Nach dem Ska-P-Konzert (mein letzter, unfreiwilliger Zenith-Aufenthalt; das Konzert wurde eine Woche vorher verlegt) habe ich versucht, mit dem Veranstalter zu sprechen und habe nach einer dreiviertel Stunde warten vor dem Büro kapituliert. Man lässt die Leute da schlichtweg mit Beschwerden stehen, bis sie schwarz sind.
Die Akustik ist dort oft eine Katastrophe. Deshalb habe ich mir das Konzert am Wochenende in Kempten angesehen und war begeistert. Übrigens auch von der dortigen Vorgruppe (Sängerin) Oceana.
gut zu hören das sich daran noch immer nichts geändert hat, das ist der Grund warum ich vorallem im Winter nicht mehr ins Zenith gehe. Meistens ist auch noch die Akkoustik grottenschlecht, die Bars überfüllt und teuer und ebenfalls meistens mit schlechtgelaunten
Mitarbeitern bestückt die sich gegenseitig im Weg rumstehen.
Peter Fox ist genial, keine Frage, und live haben sich alle Erwartungen erfüllt. Leider waren die Organisatoren völlig überfordert - vor allem zum Schluss. Waren im Zenith nicht doch schon ein paar Konzerte? Wie kann es dann sein, dass an der Garderobe, an der Tausende von Mäntlen hingen, nur sechs oder sieben schlecht gelaunte Mantelverteiler postiert waren - so dauert das Mantel abholen schon fast nochmal so lang, wie das Konzert... Oder wer hatte da die geniale Idee, nach Konzertschluss nur eine Tür zu öffnen, durch die sich dann die Menschenmassen nach draußen drücken mussten? Wenn da mal jemand zwerqutscht wird, dann muss sich aber auch niemand wundern...