Die Dauerbaustelle am Luise-Kiesselbach-Platz raubt vielen Münchner Autofahrern den letzten Nerv. Doch nun müssen sie unweit davon mit noch einer Staustelle auf dem Mittleren Ring rechnen: An der Passauerstraße geht es nur noch schrittweise vorwärts.
Gestresste Geschäftsmänner und Großstädter in Wander- und Skifahrlaune haben nur wenig gemeinsam. Und doch gibt es in München einen Ort, an dem sie sozusagen alle im selben Auto sitzen: die Großbaustelle am Luise-Kiesselbach-Platz.
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Sinnvolle Möglichkeiten, den Stau zu umfahren, gibt es nicht: Der Mittlere Ring an der Passauerstraße ist notgedrungen eine Zumutung für die Autofahrer - allerdings tun die Planer alles dafür, dass der Verkehr noch fließen kann. (© Robert Haas)
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Seit 2009 wird hier der südwestliche Teil des Mittleren Rings ausgebaut und die Geduld der Autofahrer auf die Probe gestellt. Seit Dienstag müssen sie mit einer neuen Staustelle rechnen: dort, wo die Heckenstallerstraße die Passauerstraße kreuzt.
Bislang konnten die Autos auf dem Mittleren Ring in Richtung Westen unter der Passauerstraße hindurchfahren, ohne an einer Ampel halten zu müssen. Weil aber genau an dieser Stelle bald der Heckenstallertunnel anschließen soll, muss jetzt Platz gemacht werden für die Baustelle.
"Der Verkehr muss aus diesem Bereich komplett weg", sagt Nina Lindinger vom Baureferat. Insgesamt fünf Fahrspuren führen über die ampelgeregelte Kreuzung der Passauerstraße Richtung Westen: eine für Linksabbieger, eine für Rechtsabbieger und drei Geradeausspuren. "Der Verkehr in die Gegenrichtung wurde schon Anfang des Jahres nach oben verlegt, jetzt ist auch diese Seite dran", erklärt das Baureferat.
2015 soll der Tunnel für den Verkehr freigegeben werden. Bis dahin gilt die neue Straßenführung, die den Verkehr auf dieser Achse noch weiter verlangsamt. In den vergangenen Tagen hieß das im schlimmsten Fall: Rückstau bis zum Brudermühltunnel. Zwar würden sich die Autofahrer wie bei jeder Baustelle nach ein paar Tagen an die veränderte Verkehrsführung gewöhnen, sagt Nina Lindinger vom Baureferat. An der Tatsache, dass sie jetzt an einer Ampel warten müssen, wo sie vorher freie Fahrt hatten, ändert das aber nichts.
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Die neueste Antwort
Liebes SZ.de-Team ...,
ja, Sie haben recht mit dem Namen 'Passauer' !!
Leider habe ich auch noch nie von einem Familiennamen 'Passauer' gehört, obwohl ich ab und an in dieser Gegend bin.
Bei unseren 'Lieblings-Feinden', den 'Preussen', genauer in Berlin habe ich folgendes gesehen:
Meist am Anfang und am Ende der jeweiligen Strasse hängt unter dem StraßenNamen-Schild ein kleines Schild mit der Erklärung, was der Name für eine Herkunft hat, z.B.:
Dessauerstrasse = FamilienName DESSAUER (militärischer Adel)
Dessauer Strasse = Ort, Verweis auf das 'Bauhaus' als Architektur.
Letztendlich lernen wir JEDEN Tag etwas Neues ...
schön, daß Sie uns Leser dabei weiter unterstützen !!
:-))
Lieber Bavarikuss,
vielen Dank für Ihren freundlichen Beitrag, doch leider liegen Sie falsch. Die Passauerstraße (Sendling-Westpark) wurde nach Anton Passauer benannt. Der Straßenname wird also nicht „Passauer Straße“ geschrieben.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr sueddeutsche.de-Team
Sehr geehrte Frau Beisel,
sehr geehrte Mit-Kommentatoren,
auch wenn wir uns noch so abmühen:
Es geht nichts über eine saubere, gründliche Recherche im journalistischen Bereich.
Es geht aber auch nichts über die zutreffende Rechtschreibung, die ich in so manchen Berichten und auch Kommentaren VERMISSE !!
An Sie, Frau Beisel ... und Ihre KollegenInnen:
Sollte Ihnen entgangen sein, daß, wenn ein Ortsname enthalten ist, dann dieser Ortsname und das Wort 'Strasse' auseinander geschrieben werden ?
Passau = Stadt in Niederbayern
Folglich: Passauer Strasse und nicht 'Passauerstrasse' !!
An Sie, meine vielen Mit-KommentatorenInnen:
Anscheinend hat sich nach dem Wegfall des Buchstaben 'ß' und dafür dann das 'ss' noch nicht bei allen herumgesprochen, dass es 'das' und (meist nach dem Komma) dann 'dass' gibt.
An Sie, die Verantwortlichen der SZ:
Wäre es nicht vielleicht doch möglich, dass KorrekturLeser VOR der Veröffentlichung von Texten wieder einen Blick drauf werfen, damit diese 'unsäglichen' Schreibfehler vermieden werden ?
Liebe Grüße, nein: Grüsse
mit zwinkerndem Auge !!
Die, die im Stau stehen sind immer auch die Verursacher des Staus, und ganz nebenbei auch der Grund für die Baustelle, also bitte nicht aufregen über ein Problem, welches man selbst verusacht!!!
Was möchte den der Verfasser dieses Artikels zum Ausdruck bringen?
Das die baulich bedingten temporären Streckenführungen zu Staus führen? Dafür brauche ich keine Zeitung, sondern muss da nur langfahren.
Dem Hinweis des ADAC-Mannes zu den Fähigkeiten der Baustellenplaner hätte man mal nachgehen können. Das zu bewerten, wäre einen Artikel wert. Den diese Planer machen nach meiner Meinung mit der Verkehrsführung tatsächlich Wunder war.
Die Baustelle gibt es nicht aus Jux und Dollerei, nicht weil man ein "Immobilien-Projekt" durchführt, sondern mit Sinn und Verstand und Blick auf die Zukunft die Infrastruktur bestmöglich anpasst. In der Bauphase kommt es dann, und das liegt ind er Natur der Sache, zu Einschränkungen. Viel billiger und schneller wäre die Baustelle, wenn man den Bereich komplett für den Verkehr gesperrt hätte - das will aber auch keiner.
Also auser ein paar negative Emotionen zu artikulieren - was wollte man dann mit dem Artikel? Informiert, sachlich recherchiert wird jedenfalls nicht. Und wie ging noch mal der Werbspruch der SZ?
Paging