Von Anne Goebel

Wer sorgt dafür, dass der Cellist genug Platz zum Spielen hat, woher kommen die Utensilien für dramatische Duellszenen? Welche Hemden mögen Sänger? Wir haben uns mal dort umgesehen - wo es sonst heißt: Zutritt verboten.

Herr des Lichts

(© Foto: Catherina Hess)

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Thomas Wendt, 34, Beleuchtungsmeister: "Eigentlich bin ich ja gelernter Elekriker, aber ich wollte schon immer zum Theater. Bei den Beleuchtern sind wir ein ziemlich zusammengewürfelter Haufen, wir haben einen Diplomchemiker, einen Postboten - alle eint die Begeisterung für den Job.

Grob gesagt bin ich für zwei Dinge verantwortlich: Für die Sicherheit, das heißt, dass nicht plötzlich von irgendwo ein Scheinwerfer herunterfällt. Und natürlich für die Lichtstimmung. Inzwischen läuft das Beleuchten an großen Häusern nicht mehr manuell, sondern über Rechner. Der Regisseur sagt, was er haben will, wir schauen, wie man es umsetzt.

Bei ,Manon Lescaut' gibt es eine Szene auf einer schwarzen Treppe mit tollen Lichteffekten, Hotspots und Hotstripes. Die müssen ganz exakt sitzen. Wenn das dann gut klappt vorn auf der Bühne, sitzt du da und denkst: ,Sieht schon schön aus.'"

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