Oktoberfest 2014 Zeltplan auf der Wiesn

Auf geht's zur Wiesn Oktoberfest Zeltplan 2014

Wo steht welches Zelt auf dem Münchner Oktoberfest? Und wo sind U-Bahn-Stationen oder Taxistände in Wiesn Nähe? Mit unserem Oktoberfest-Zeltplan finden Sie sich auf der Wiesn zurecht.

Wo steht welches Zelt auf dem Münchner Oktoberfest? Und wo sind U-Bahn-Stationen oder Taxistände in Wiesn Nähe? Mit unserem Oktoberfest-Zeltplan finden Sie sich auf der Wiesn zurecht.

Das sind die großen Wiesn-Zelte:

  • Familien und Schickimicki: Gleich rechts vom Haupteingang steht diesmal nicht mehr das Promi-Zelt Hippodrom, sondern der Marstall. Der neue Wirt Siegfried Able will eine andere Zielgruppe ansprechen als sein Vorgänger Sepp Krätz - zumindest tagsüber. Für junge Eltern gibt es Wickelstationen, in den Gängen will er für Kinderwägen Platz machen. Ob sich die Wiesn-Promis vom neuen Konzept abhalten lassen, wird sich zeigen. 3500 Sitzplätze gibt es im Inneren, 900 draußen. Woran Sie das neue Zelt erkennen? Am Pferdegespann auf dem Dach. www.marstall-oktoberfest.de
  • Wer genug von Haxn, Hendln und Würstln hat, ist bei der Fischer-Vroni bestens aufgehoben. Zander, Renke oder Lachsforelle - es gibt kaum einen Fisch, der hier nicht zubereitet wird. Die Steckerlfische werden aufgespießt und in einer 15 Meter langen Reihe gegrillt. Die Fischer-Vroni ist eines der kleinsten Wiesnzelte. Innen gibt es 2695 Sitzplätze, draußen weitere 700. Hungrige Wiesn-Besucher können die Steckerlfische auch außerhalb des Zeltes und zum Mitnehmen kaufen.
  • Im Armbrustschützenzelt lassen es Schützenvereine aus ganz Bayern bereits seit 1895 krachen. Beim alljährlich ausgetragenen Oktoberfest-Armbrust-Landesschießen stellen sie ihre Zielsicherheit unter Beweis. Das alles findet in der Schützenhalle des Zeltes statt - Gemütlichkeit und Gaudi stehen im Zelt selbst ganz oben auf dem Programm. Die kulinarischen Angebote des Festwirts gelten als Geheimtipp auf der Wiesn. Platz ist im Zelt für 5830 Besucher, 1600 können im Außenbereich sitzen. www.armbrustschuetzenzelt.de
  • ​Wer in die Ochsenbraterei geht, sollte nicht allzu zart besaitet sein: Ein ganzer Ochse dreht sich am Spieß. Und das Tier ist keinesfalls anonym - jeder Ochse wird mit Name und Gewicht an die Tafel geschrieben. Nur hier gibt es die beliebten Ochsensemmeln. Und es ist der richtige Platz, um darüber zu staunen, was man alles aus Ochsenfleisch machen kann. 5900 Wiesn-Besucher passen in das Zelt, 1500 haben im Außenbereich Platz. www.ochsenbraterei.de
  • Hofbräu-Festzelt Urbayerisch und international: Im Hofbräu-Zelt fühlen sich vor allem die Besucher aus der weiten Welt wohl. Man trifft Amerikaner und Australier, Kanadier und Neuseeländer - Gäste von überall. Gleich ein ganzes Hopfenfeld schmückt das Zelt, in dem es 6017 Sitzplätze, 940 Stehplätze und draußen nochmal 3034 Sitzgelegenheiten gibt. www.hb-festzelt.de
  • Feiern unter weiß-blauem Himmel - das gilt im Hacker-Festzelt sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn. Denn wenn das Wetter schön ist, kann Wiesnwirt Toni Roiderer einen Teil des Dachs öffnen und wenn es regnet, sorgt die Himmel unterm Zeltdach für das richtge Bayern-Gefühl. Zwar hat das Zelt 6950 Plätze und weitere 2350 im Außenbereich - doch hier feiern Alt und Jung traditionell gemeinsam. Darum sollte man nicht zu spät ins Hacker-Festzelt kommen, sonst könnte es heißen "Wegen Überfüllung geschlossen". www.hacker-festzelt.de
  • Im Augustiner kommt das Bier noch aus den traditionellen Holzfässern - eine absolute Besonderheit auf dem Oktoberfest. Viele der Stammgäste sind daher der Meinung, dass in dieser Halle, die 6000 Plätze hat, die Mass am besten schmeckt. Unbestritten ist, dass die Bedienungen hier selbst bei größtem Stress nur selten das Lächeln vergessen - das liegt möglicherweise auch an den vielen Stammgästen. Mehr als 200 Stammtische aus den größten Münchener Biergärten ziehen während der Wiesn in die Augustiner-Festhalle um. www.festhalle-augustiner.com
  • Das Schottenhamel-Zelt mag so mancher Wiesn-Besucher als wichtigstes auf dem Oktoberfest sehen - denn hier hat alles begonnen und hier zapft alljährlich der Münchner Oberbürgermeister das erste Fass an. Nach dem Einzug der Wiesn-Wirte heißt es in dem ältesten Zelt auf dem Festplatz um Punkt 12 Uhr mittags: "O'zapft is!". Erst wenn diese Worte gesprochen sind, dürfen auch die anderen Wirte mit dem Ausschank beginnen. Etwa 10 000 Besucher (6000 innen und 4000 außen) haben im Schottenhamel Platz - und weil sich hier vor allem die Münchner Jugend trifft, gilt der Flirtfaktor als besonders hoch. www.festzelt.schottenhamel.de
  • Das Bräurosl ist nach der Brauerstochter Rosi Pschorr benannt, deren sagenhafte Schönheit früher die Besucher in das Zelt gelockt haben soll. Zu Ehren ihrer Namenspatronin tritt bis heute eine Jodlerin im Zelt auf, das 6200 Besucher fasst. Der Biergarten bietet weiteren 2200 Gästen Platz. Legendär ist der erste Wiesn-Sonntag in der Bräurosl: An diesem Tag ist das Zelt fest in der Hand von Lesben und Schwulen. www.braeurosl.de
  • Gemütlichkeit drinnen und ein Garten im Süden des Zelts, auf den die warme Herbstsonne scheint - was will man mehr? Das Winzerer Fähndl ist mit seinen 8450 Plätzen eines der großen Zelte, und dennoch ist jeder Besucher hier gut aufgehoben. Der sonnige Biergarten bietet Platz für weitere 2450 Menschen. Schon von weitem sieht man, was hier in die Maßkrüge fließt: der überdimensionale Paulaner-Krug, der den Eingang des Zelts schmückt, ist kaum zu übersehen. Auch die Prominenz aus der Nachbarschaft zeigt sich gen im gemütlichen Fähndl, in dem das Mitsingen zum Programm gehört. www.winzerer-faehndl.com
  • Gut gebrüllt, Löwe: In der riesigen Stammkneipe von Fans und Spielern des TSV 1860 München, den Löwen, geht es zünftig zu. Den Eingang des Löwenbräu-Zelts bewacht ein Riesenlöwe, der gut 4,50 Meter misst. Alle paar Minuten brüllt das Ungetüm in die Menge. Die Stimmung unter den 5700 Besuchern heizt das eher an. Festwirt Ludwig Hagn ist zudem der Gastgeber mit der längsten Dienstzeit auf der Wiesn - und er ist überzeugt, dass zu ihm die lustigsten Gäste aus München und der ganzen Welt kommen. Wer drinnen keinen Platz bekommt, findet im Biergarten weitere 2800 Möglichkeiten. www.loewenbraeuzelt.de
  • Das Schützen-Festzelt hat einen prominenten Platz auf der Theresienwiese: Direkt unter der Bavaria treffen sich vor allem Gäste aus München und dem Oberland in einem der traditionsreichsten Zelte. An 110 Schießständen findet hier das traditionelle Oktoberfestschießen statt. Unter der rot-grün-gelben Decke haben 5440 Besucher Platz - und auch hier sollte man nicht zu spät kommen: In den vergangenen Jahren hat sich das Schützen-Zelt zu einem echten In-Zelt gemausert. Trotzdem zieht es auch Familien ins Schützen-Zelt, das als eine der Spezialitäten Spanferkel mit Malzbiersoße auf der Karte stehen hat. www.schuetzen-festzelt.de
  • Das Zelt ist vergleichsweise klein, die Küche ist ausgezeichnet - und die Promi-Dichte deutlich höher als in anderen Festzelten: Die Münchner Schickeria feiert traditionell in Käfer's Wiesn-Schänke. Hier lassen sich nicht nur die Fußballstars des FC Bayern in ihrer bayerischen Ausgeh-Uniform und Tennislegende Boris Becker allzu gerne blicken, auch Prominente aus dem In- und Ausland sind nirgendwo häufiger zu finden als beim Münchner Edel-Wirt Michael Käfer. Drinnen hat das Zelt nur 1000 Plätze - die Schickeria bleibt also weitgehend unter sich. Draußen können weitere 1900 Gäste sitzen. Käfer öffnet sein Zelt bis 0.30 Uhr - wer allerdings zu später Stunde noch Einlass sucht, sollte einen großen Namen tragen. www.feinkost-kaefer.de/oktoberfest
  • Im Ausland ist die Wiesn oft schlicht als "Bierfest" bekannt - doch es gibt eine Ausnahme unter den großen Festzelten: Im Weinzelt werden mehr als 15 verschiedene Weine, dazu verschiedene Sekt-und Champagner-Sorten ausgeschenkt. Legendär: die Musik von gleich drei verschiedenen Bands, die in dem Zelt für Stimmung sorgen. Im Weinzelt wird ausschließlich Paulaner Weißbier ausgeschenkt. Auch Bierbänke sucht man hier vergeblich. Die etwa 2500 Besucher sitzen auf Stühlen mit Lehnen - allerdings ist das Tanzen darauf eine eher wackelige Angelegenheit. www.weinzelt.com
  • "Zurück zur Gemütlichkeit": Damit wirbt das Festzelt Tradition. Es steht etwas abseits vom normalen Oktoberfest-Getümmel auf der Oidn Wiesn, einem Bereich, für den man zwar drei Euro Eintritt zahlen muss, dafür aber ein Stück echtes Volksfest-Gefühl zurückbekommt. Was das heißt? Traditionelle Blasmusik, echte Trachten, nostalgische Fahrgeschäfte und ein bisschen Entschleunigung wenn man von Nebenan kommt. www.oktoberfestzelt-tradition.de
  • Das Herzkasperlzelt steht zwar auch auf der Oidn Wiesn, ganz so traditionell geht es hier aber nicht zu. Es widmet sich eher der neuen Begeisterung für moderne Volksmusik: Wummernde Bässe, etwas lautere, exzentrischere Töne und johlende junge Münchner sind abends im Herzkasperlzelt also nicht ungewöhnlich. Manche verweigern sich aber nicht nur dem Trachten-Zirkus, sondern auch einem Wiesn-Klassiker: dem Brathendl. Hungern müssen sie im Herzkasperlzelt trotzdem nicht, dort stehen vegetarische und vegane Gerichte auf der Karte. www.herzkasperlzelt.de
  • Das Velodrom darf 2014 erstmals Alkohol ausschenken. Um den zusätzlichen Andrang bewältigen zu können, wurde das bisherige Café- und Unterhaltungszelt ausgebaut. Statt bislang 150 Sitzplätzen gibt es nun 700, im neuen Biergarten finden noch einmal 100 Gäste Platz.
  • Historische Exponate aus der Oktoberfest-Geschichte lassen sich im Museumszelt bewundern. Dazu gehören unter anderem die Münchner Schiffsschaukel von 1925, ein Wohnwagen von 1905 oder mehrere Jahrmarktsorgeln, die regelmäßig erklingen. Kinder können sich beim Reifentreiben mit Holzrädern oder Ringelstechen auf Böcken austoben. 2014 wird zudem eine Sonderschau gezeigt. Unter dem Titel "Der Keferloher, ungebrochen cool", werden verschiedene Varianten des grauen, salzglasierten Bierkrugs aus Steinzeug ausgestellt. Der Eintritt ist frei.