Von bilu

Drei Schläge hat Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gebraucht um das erste Wiesn-Fass anzuzapfen. Zum 170. Mal ist damit das größte Volksfest der Welt eröffnet. Bei strahlender Sonne strömten bereits vor dem Anstich Tausende zur Festwiese.

Punkt zwölf Uhr zapfte Christian Ude (SPD) das erste Fass Bier an. Während zwölf Böllerschüsse über die Münchner Theresienwiese rollten, reichte Ude dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) die erste frisch gezapfte Maß. Das Schottenhamel-Zelt war mit rund 6.000 Besuchern voll besetzt.

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Bei strahlendem Sonnenschein beobachteten Tausende den festlichen Einzug der Wiesnwirte, die mit blumengeschmückten Pferde-Gespannen auf der Theresienwiese ankamen, angeführt vom Münchner Kindl.

Bierpreis erstmals stabil

Nach dem Anstich donnerten Böllerschüsse über die Theresienwiese als Zeichen für die Wiesn-Wirte, dass Bier ausgeschenkt werden darf. In den insgesamt 14 Zelten warteten rund 100.000 Gäste auf die erste Maß. Erstmals seit 1969 blieb in diesem Jahr der Bierpreis stabil: Ein Liter Festbier kostet zwischen 6,30 und 6,80 Euro.

Die Wirte wollen beim Bierabsatz wieder den Vorjahreswert von 5,7 Millionen Maß erreichen. 2002 aßen die Festgäste zudem mehr als 459.000 Brathendl, knapp 59.000 Schweinshaxn und 87 Ochsen. Damals gaben die Besucher laut Fremdenverkehrsamt rund 950 Millionen Euro in München aus, fast die Hälfte davon direkt auf der Wiesn.

Bis zum 5. Oktober werden auf der Theresienwiese rund sechs Millionen Besucher erwartet.

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(sueddeutsche.de/AP)