Bis zu 7,90 Euro soll das Bier diesmal auf der Wiesn kosten - die Stadtverwaltung segnet die Preiserhöhung ab.
7,30 Euro wird der Besucher heuer für die günstigste Maß auf dem Oktoberfest berappen müssen. Im vergangenen Jahr waren es noch 6,95 Euro. Das teilt die Münchener Stadtverwaltung am Mittwoch mit und beruft sich dabei auf die Wiesnwirte.
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Das teuerste Bier schlägt gar mit 7,90 Euro zu Buche. Das sind 5,3 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Tafelwasser werde im Durchschnitt 6,18 Euro kosten.
"Geht halt net"
Für die Preise seien die Wirte selbst verantwortlich. Die Stadt überprüfe lediglich möglichen Wucher. Da Gäste in Münchner Lokalen für die Maß ebenfalls zwischen 6,20 Euro und 7,20 Euro zahlten, gebe es von Stadtseite keinerlei Einspruch.
2003 war bisher das einzige Jahr, in dem die Preise stabil blieben. Die Wirte riefen damals eine "Nullrunde" aus, die Maß kostete rund 6,80 Euro.
Er sei froh, dass die Maß nicht schon acht Euro koste, sagt dazu Toni Roiderer, der Sprecher der Wiesnwirte. Er begründet die Preisanhebung unter anderem mit der gestiegenen Mehrwertsteuer: "Uns Wirten wäre es auch lieber, wenn wir die Preise hätten stabil halten können, aber es geht halt net."
(sueddeutsche.de)
Die neueste Antwort
ich gehe schon seit Jahren nicht mehr zu dieser Saufveranstaltung. Das ist was für Australier und Japaner.
Und wem die Preise nicht passen, der kann's ja sein lassen. Oder eine Bier-Revolution anzetteln.
Das ist wie überall: Solange es (Bier, Wohnungsmieten, Verbrauchskosten) die Bonzen noch zahlen, wird die Schraube sicher nicht nach unten gedreht.
Leider müssen diejenigen darunter leiden, die von den "Großkopferten" ausgenutzt werden.
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Im übrigen ist es überall so, dass die Preise wohl - vorsichtig gesagt - etwas überzogen werden, je größer eine Veranstaltung ist. Es gibt in Moers (eine kleine Stadt am Niederrhein) alljährlich ein Jazz-Festival. Natürlich nicht so groß und so bekannt wie das Oktoberfest, aber auch immer ziemlich voll. Dort habe ich vor drei Jahren 4 Cola bestellt. Ich stand daneben, wie aus der Flasche eines großen Discounters, der mit A anfängt, vier Gläser voll gegossen wurden - die Flasche für 39 Cent. (1,5 Liter). Für sage und schreibe 10 Euro habe ich 0,8 Liter bekommen. Das entspricht einem Literpreis von 12,50 Euro. Oder aber einer Spanne von 12,24 Euro pro Liter. Gut, das ist gutes kaufmännisches Gebaren. Mit einem Minumum an Aufwand ein Maximum an Ertrag erzielen. Und komme mir keiner mit den Kosten - die Damen und Herren arbeiteten hinter der Theke für 6 Euro die Stunde.
Meinetwegen nennt sich das freie Marktwirtschaft. Dagegen wehre ich mich auch nicht im geringsten. Ich finde nur die Art und Weise, eine Auslese zu betreiben, die pauschal zu einer Abwertung von Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern führt, nicht in Ordnung. Es besteht halt ein Unterschied, wenn ich sage, wer es sich nicht leisten kann, soll halt zu Hause bleiben oder ob ich sage - Gut, so dann brauche ich keinem Hartz-IV-Empfänger gegenüber zu sitzen. Ansonsten gebe ich Ihnen sogar Recht - Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Und das nicht-leisten-können der Maß Bier gilt wohl genau so auch für Familienväter, die mehr als zwei Kinder haben und ein normales Arbeitseinkommen. Auch diesen Menschen braucht dann keiner gegenüber zu sitzen und sich gestört zu fühlen. Soll jeder nach seiner Facon selig werden. Und eventuell können ja dann doch noch Hartz-IV-Empfänger zum Oktoberfest gehen - hinterher, den Müll weg räumen. Dabei werden sie den zahlungskräftigeren, die ihn verursacht haben, dann wohl kein Dorn im Auge sein.
Andersrum wäre auch nicht schlecht - so billig wie möglich, damit solche arroganten Menschen wie Sie es nicht mehr für "in" halten, sich dort sehen zu lassen oder über die Autobahn zu fahren. Ein "Volksfest", dass sich so unliebsame Menschen wie Hartz-IV-Empfänger über den Preis vom Leib hält. Wer ist das Volk? Nicht alle?
Davon abgesehen verstehe ich bald nicht mehr, wieso Bier keine Droge sein soll. Die Preise sind doch bald erreicht.....
Maß zu teuer?
Also wenn ich in meine Stammwirtschaft um die Ecke in Neuhausen gehe, zahle ich für ein 0,4 Bier (Helles) 3,10 EUR! Die Wirtschaft liegt meiner Meinung nach vom Preisniveau im Mittelfeld.
Rechne ich den Bierpreis nun auf 1 L um, kostet 1 L (= 1 MAß) 7,75 EUR!
Nur, dass ich in meiner Wirtschaft keine live Musik dabei habe.
Paging