Am Ende einer ausgelassenen Wiesn steht eine nüchterne Bilanz: 6,2 Millionen Besucher, über 60 Prozent aus München - haben insgesamt 104 Ochsen verspeist. Und das ist noch lange nicht alles.

Auch wenn sie keine neuen Rekorde brechen wollen, so Tourismuschefin Gabriele Weishäupl, gibt es am Ende einer raschhaften Wiesn doch rekordverdächtige Zahlen.

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Oans, zwoa, gsuffa - gsuffa und noch mehr gsuffa. (© Foto: ddp)

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6,2 Millionen Besucher haben 6,7 Millionen Maß Bier getrunken und 104 Ochsen gegessen. Eine Bilanz, mit der die Veranstalter bei nur vier Regentagen durchaus zufrieden sind.

Tourismusamts-Chefin Gabriele Weishäupl und Oberbürgermeister Christian Ude freuten sich bei der Abschlusspressekonferenz am Sonntag in der "Revue der Illusionen" über das schöne Wetter, das gute Geschäft für Wirte und Schausteller und eine "gelassene und heitere Stimmung" bei den Besuchern des 174. Oktoberfestes, das heuer 16 Tage lang dauerte.

"Die Wetterordnung wurde strikt eingehalten", so Oberbürgermeister Christian Ude: "An Samstagen, Sonn- und Feiertagen hat die Sonne zu scheinen." Es sei, so der OB, eine Wiesn gewesen, die der Fröhlichkeit des Plakatmotivs entspreche.

Das diesjährige Plakat sei "ein absoluter Renner" gewesen, konnte Weishäupl mitteilen. "Alle Artikel, die dieses Motiv trugen, gingen aus." Auf ein weiteres heiß begehrtes Wiesn-Souvenir mussten allerdings rund 200.000 Besucher verzichten: Sie versuchten, einen Maßkrug mit nach Hause zu nehmen, der ihnen jedoch wieder abgenommen wurde.

Auch Wirte-Sprecher Toni Roiderer war sehr zufrieden: "Die beste Wiesn, sei ich dabei bin", sei das gewesen, meinte er. Und betonte, die Wirte hätten nichts dagegen, wenn Jugendlichen unter 18 Jahren gesetzlich das starke Oktoberfestbier nicht mehr ausgeschenkt werden dürfe.

Keine Wiesn ohne Hit: Einmal mehr traf DJ Ötzi den Nerv der bierseeligen Schunkler. Nach "Anton aus Tirol" und "Hey Baby!" landete DJ Ötzi heuer seinen dritten Wiesn-Hit: "Ein Stern (der deinen Namen trägt)" zählt zu den meistgespielten Liedern auf dem Oktoberfest 2007. Ein Erfolgsrezept für den richtigen Song gebe es dabei nicht, sagte der 36-jährige: "Ich glaube, man muss da auch ein bisschen Glück haben. Wenn's passt, dann passt's."

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