Oktoberfest-BilanzWeniger Besucher, mehr Bierleichen

Zwei Wochen Ausnahmezustand in München: 16 Tage lang drängelten sich die Oktoberfest-Besucher über die Festwiese. Nun ziehen die Organisatoren Bilanz. Von einem Bier- und Besucherrekord ist die Wiesn 2012 weit entfernt. Trotzdem hatte die Polizei mehr zu tun - und im Fundbüro stapelte sich Kurioses.

Voll, voller, Wiesn: 16 Tage lang herrschte auf der Münchner Theresienwiese Ausnahmezustand. Nun ziehen die Organisatoren Bilanz. Dabei zeigt sich: Zu einem neuen Bierrekord hat es in diesem Jahr nicht gereicht. Dennoch hatte die Polizei deutlich mehr zu tun.

Überwiegend gut war das Wiesn-Wetter in diesem Jahr. Regen und kühle Temperaturen machten zwar den Besuch des Volksfestes vor allem den ersten und letzten Tag zu einer ziemlich ungemütlichen Angelegenheit. Dazwischen gab es aber auch wunderschöne Spätsommertage. 6,4 Millionen Menschen pilgerten 2012 auf die Theresienwiese - 500.000 weniger als im vergangenen Jahr. Zu einer Rekord-Wiesn hat es in diesem Jahr also nicht gereicht, allerdings war auch das Festgelände wegen des alle vier Jahre parallel stattfindenden Zentralen Landwirtschaftsfestes kleiner. Im Vergleich zur letzten kleinen Wiesn im Jahr 2008 sind sowohl Bierkonsum als auch Besucherzahl gestiegen.

Bild: dpa 7. Oktober 2012, 14:152012-10-07 14:15:57 © Süddeutsche.de/tob/hgn