Obergiesing Tatort Tela

Verein "Mörderische Schwestern" veranstaltet Krimi-Literaturfest

Jedes Stadtviertel hat die Verbrecher, das es verdient. Getreu diesem Motto haben die Mitglieder des Bezirksausschusses (BA) Obergiesing-Fasangarten in ihrer Sitzung am Dienstagabend für das Krimi-Literaturfest "Tatort Tela" einen Zuschuss in Höhe von 4000 Euro bewilligt. Antragsteller und zugleich Veranstalter ist das Autorinnennetzwerk "Mörderische Schwestern Bayern". Den Angaben des gleichnamigen Vereins zufolge soll das Festival an drei Terminen stattfinden: am 10. März, am Wochenende 18./19. März und am 25. März.

Zum Auftakt gibt es eine "Ladies Crime Night", gefolgt von einer Krimi-Schreibwerkstatt für Giesinger Bürger. Den Abschluss bildet schließlich eine Kriminacht auf der Tegernseer Landstraße, bei der unter dem Motto "Nach Ladenschluss" unter anderem in verschiedenen Läden gelesen wird. Aus dieser "Ecke" kommen auch die vom Verein geforderten Eigenmittel. Wie Joachim Lorenz (Grüne), der Vorsitzende des Unterausschusses Kultur, Vereine, Initiativen, Sport erläuterte, werde der Verein beziehungsweise teilnehmende Geschäftsinhaber 1000 Euro beisteuern. Auch das Kultusministerium und das städtische Kulturreferat würden das Krimi-Literaturfestival finanziell fördern. Dessen Gesamtkosten, so Lorenz weiter, belaufen sich auf circa 16 000 Euro.

"Tatort Tela" zielt laut Veranstalter darauf, Stadtteilkultur, Literatur, Inklusion und Frauenpolitik zu vereinen: "Es soll Obergiesing kulturell aufwerten und die Einrichtungen des Viertels sowie die Tegernseer Landstraße ins Bewusstsein der Anwohner rücken."