SZ: Nun ist der Nockherberg bei aller großen Politik in erster Linie eine Münchner Veranstaltung. Oberbürgermeister Christian Ude hat sich in Vancouver auf englisch einen gewaltigen Fauxpas erlaubt, als er das Oktoberfest-Attentat unterschlug...
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Lerchenberg: ...das ist der Morbus Oettinger.
Springer: Wetterwelle hat angefangen. Das muss eine Seuche sein.
SZ: Wird Ude sein Fett abbekommen?
Springer: Er ist der Chef von München. Da kommen wir gar nicht drumherum.
Lerchenberg: Der ist doch ein dankbarer Kunde.
SZ: Am kommenden Dienstag lässt er sich mit den Olympioniken auf dem Marienplatz feiern.
Lerchenberg: Ich hoffe nur, dass er geschaut hat, ob die Stadt das überhaupt darf. Nicht, dass das IOC da die Rechte drauf hat. Vielleicht ist auch der Nockherberg nach den olympischen Ausschreibungskriterien schon verboten.
Springer: Er kommt ja von Olympia und hätt's am liebsten gleich mit rübergebracht. Das ist natürlich ein Thema, an dem wir nicht vorbeikommen wollen.
Lerchenberg: Dadurch wird die Nockherberg-Predigt eine international beachtete Rede!
Springer: Englisch simultan. Da müssen wir aber ganz genau hinschauen, wer das dann macht. SZ: Vielleicht ist es mit dem Nockherberg ja ein wenig wie mit den Steuersünder-CDs. Allein ihre bloße Existenz bringt die Sünder schon dazu, dass sie Reue zeigen und Buße tun.
Lerchenberg: Ich weiß es explizit von Edmund Stoiber, dass man den Nockherberg in der Staatskanzlei sehr genau analysiert hat. Wie kommt Stoiber rüber, wie die Politik der CSU, wie die der Opposition. Die Nockherberg-Predigt ist eine politische Rede. Nur: Man erwartet eine Allparteienrede. Und man setzt sich mit ihr auseinander - vorausgesetzt, die Rede ist gut. Wenn man genau draufschaut, kann man die ein oder andere Veränderung feststellen.
Springer: Wir können nur hoffen, dass der Nockherberg nicht allzu orakelhaft wirkt. Denn wenn sich die Politik dann immer zum Positiven wenden würde, kommt es eines Tages noch soweit, dass es keinen Nockherberg mehr braucht. Und das wollen wir ja auch nicht.
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(sueddeutsche.de/sonn)
Brasiliens Präsidentin Roussef
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na ja, die sollen schon auf die Regierung losgehen und bitte auch ordentlich austeilen. Auf die SPD einschlage hätte schon was von Leichenschändung, da finde ich die CSU als Ziel lohnender.
Aber das Interview finde ich mal sehr interessant, da steigt die Vorfreude auf die Rede!