De niro

Auf der Feierbanane, in der Münchner Innenstadt, ist eine Cluberöffnung etwas gewöhnliches, in Schwabing dagegen inzwischen ein Ereignis - schon lange ist das Nachtleben in dem ehemals so legendären Viertel mehr oder weniger tot. "Mich hat es gereizt, dass alle gesagt haben: Ein neuer Club in Schwabing? Das funktioniert eh nicht", erzählt Florian Baier, der in der Vergangenheit vor allem auf dem Optimolgelände im Geschäft war. Seit drei Monaten betreibt er nun mit seinem altbewährten Team das De Niro in der Leopoldstraße. Dort, wo einst das Babalu war - auch so ein Laden, der seine legendäre Zeit schon lange hinter sich hatte. Dreimal hat Baier in den drei Monaten bereits umgebaut. Nun erstrahlt der Kellerclub mit der riesigen Bar im neuen Glanz. Oder vielmehr ganz in mattem Schwarz. Aus den Fliesen am Boden, auf denen immer wieder Gäste ausgerutscht sind, ist ein Parkett geworden. Freitags wird hier RNB für ein jüngeres Publikum gespielt, samstags Hip Hop. Demnächst soll das De Niro zudem unter Woche als Cocktailbar fungieren. Es sieht so aus als hätte das Experiment Schwabing funktioniert. Vor allem samstags ist im De Niro einiges los - und der Türsteher bei größeren Jungsgruppen oft unerbittlich.

Mehr Informationen unter www.facebook.com/deniroclub

Bild: De Niro

23. November 2012, 11:19 2012-11-23 11:19:56

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