Überall in dem verwinkelten Club glitzert und funkelt es. Glam, kurz für glamourös, heißt der neue Gayclub ganz in Schwarz und Gold in der Theklastraße 1. Das Hanoi, das hier zuvor war, wollte nicht recht funktionieren und so besann man sich auf alte Zeiten. Einst residierte in dem Laden der legendäre Gayclub Carmen's Lounge "und der lief wie Bombe", wie Sebastian Spitzkat das ausdrückt. Gemeinsam mit Michael Dietzel vom Café am Hochhaus und Valentina Schunk betreibt er das Glam seit Anfang November. Carmens reloaded nennt er ihr Konzept - nur das der Laden eben kein dunkles Loch mehr ist, sondern jetzt mit Samtstühlen und 3-D-Tapeten aufwartet. Einige alte Crewmitglieder wurden auch rekrutiert. Wie DJ James. Gespielt wird wieder Pop, Pop und nochmal Pop. Wer Charts mag ist im Glam also richtig. Das Publikum ist bunt gemischt - nicht nur Gays, auch Frauen und heterosexuelle Männer sind willkommen. Das Alter der Gäste bewegt sich irgendwo zwischen 18 und 80 wie bei der Dragqueen im Rentneralter, die hier regelmäßig auf den Boxen tanzt. Immer freitags und samstags wird im Glam gefeiert, von 22 bis 23 Uhr ist der Eintritt frei.

Mehr Informationen unter www.facebook.com/YourGayClub

Bild: Glam 23. November 2012, 11:192012-11-23 11:19:56 © Süddeutsche.de/wib