Am Dienstag ist es wieder soweit: In München stehen Busse, U- und Tram-Bahnen still.
Der Tarifkonflikt des bayerischen Nahverkehrs weitet sich aus. Von kommender Woche an soll in München wieder gestreikt werden. Ein Spitzengespräch zur Beilegung des Konflikts war am Donnerstag ergebnislos verlaufen.
Am Dienstag ruht in München erneut der Nahverkehr. (© Foto: ddp)
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Am Dienstag ruht in München der Nahverkehr. Zuvor sollen dort bereits ab Sonntagabend die Werkstätten bestreikt werden, wie ein ver.di Sprecher auf Anfrage bestätigte.
In Augsburg wird bereits seit heute gestreikt. Und am Montag sollen in Nürnberg, Fürth und Erlangen Busse sowie U- und Tram-Bahnen still stehen.
Am Dienstag hatte eine Urabstimmung den Weg für einen unbefristeten Streik frei gemacht. Mehr als 90 Prozent der in den Gewerkschaften organisierten Mitarbeiter des bayerischen kommunalen Nahverkehrs stimmten für Arbeitsniederlegungen. Vorausgegangen waren vier Tarifrunden sowie zwei Warnstreiktage im Februar.
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(dpa/ddp-bay/sonn)
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Die neueste Antwort
Die Gier der Gewerkschaft ist grenzenlos. Zur Erreichung der unersättlichen Ziele wird die Bevölkerung in Geiselhaft genommen.
Die meisten Rechtsanwälte und Architekten verdienen - jedenfalls in den ersten 5 - 10 Berufsjahren - viel weniger als die Fahrer der MVG. Und müssen wesentlich mehr arbeiten, oft mit persönlichen Haftungsrisiken und unsicheren Jobs.
Es wird Zeit für die Politik darüber nachzudenken, ob hier nicht gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht, um Bevölkerung und Arbeitgeber vor einigen wenigen Maßlosen zu schützen.
Frau Nölling, hat man sie dazu gezwungen, dass Sie verbeamtet wurden? Klingt fast so. Aber Sie können doch freiwillig den Beamtenstatus aufgeben, oder? Dann dürfen Sie wieder weniger arbeiten, wenn Sie Glück haben sogar gar nicht mehr.
Sie können natürlich (als Beamtin auf Lebenszeit) auch einfach so weniger tun, es kann Sie doch keiner entlassen, nur weil Sie weniger leisten.
Wenn ich es richtig verstanden habe, wirken sich die 30 Minuten extrem auf Schichten aus, so dass im Endeffekt sehr oft 2 Stunden weniger Freizeit rauskommen- am Tag!
MVG'ler wollen keine 39 Stunden in der Woche arbeiten ?
Ich verstehe den Streik bezügl. der Bezahlung; einTramfahrer, eine Busfahrerin, ein Werkstattarbeiter und ein U-Bahnfahrer müssen anständig bezahlt werden. Sie haben ungünstige Schichtarbeitszeiten, sind für mich z.B. am Heiligen Abend da, tragen viel Verantwortung und müssen sich oft mit unguten Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmer auseinander setzen.
Die Aufregung um 30 Minuten verstehe ich nicht.
Ok, ich als Beamtin wollte auch nicht von 38.5 auf 40 (!) Stunden erhöhen, Verdi hat nichts getan. Dann wollte ich nicht von 40 auf 42 (!!) Stunden erhöhen, Verdi hat wiederum nichts für uns Beamte dagegen getan. Diese Ungleichbehandlung von Angestellten und Beamten innerhalb einer Dienststelle haben wir jetzt seit mehr als 10 Jahre und keiner fragt mehr nach und/oder handelt.
Mein Verständnis für den MVG nächste Woche ist also gering und ich hoffe wirklich sehr, dass eine Einigung, mit Erhöung der Arbeitezeig, ohmei, zustande kommt
Verdi sollte so langsam mal zur Vernunft kommen. Das Angebot der Arbeitgeber ist eh schon gut, wenn man die wirtschaftliche Lage in Betracht zieht.
7 Prozent sind erheblich mehr als die meisten anderen Arbeitnehmer jetzt und in nächster Zukunft bekommen werden; 7 Prozent, die genau diejenigen im Endeffekt zahlen müssen, die weniger Gehaltserhöhung erhalten.
Ein langfristiger Tarifvertrag hat für alle Beteiligten derzeit nur Vorteile:
Die Arbeitgeber wissen was in den nächsten Jahren aus sie zu kommt, die Arbeitnehmer können sicher sein, daß sie nächstes Jahr eine Erhöhung bekommen (wer weiß wie die Wirtschaft bis dahin dasteht!) und die Kunden können sich freuen, daß der nächste Streik frühestens in 2 Jahren stattfindet.