Der "Glöckl"-Wirt liegt im Koma in einer Klinik in Manila. Die Ärzte beschreiben seinen Zustand als "sehr schlecht".

Der ehemalige Wiesn-Wirt Michael Beck ist nicht tot. Am Freitag hatten enge Freunde Becks berichtet, der Wirt sei an den Folgen eines Versuchs gestorben, sich mit einem Strick zu erhängen. Dies hatte die SZ in ihrer Wochenendausgabe fälschlicherweise gemeldet. Tatsächlich ringt Beck in der philippinischen Hauptstadt Manila immer noch mit dem Tod. "Er ist in einem sehr, sehr schlechten Zustand", sagte eine Stationsärztin der privaten Großklinik Makati Medical Center am Sonntagnachmittag der Süddeutschen Zeitung .

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Michael Beck im Nürnberger Bratwürst-Glöckl am Dom. (© Foto: Heddergott (Archiv))

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Beck, einst Chef des "Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom", liegt im Koma auf der neurologischen Intensivstation der Klinik. Vor zwei Jahren hatte er für vier seiner Firmen Insolvenz angemeldet und war mit seiner Familie auf die Philippinen, die Heimat seiner Frau Nadja, geflohen. Die Mutter seiner drei Kinder hat allerdings vor kurzem die Scheidung eingereicht.

In Makati, dem Geschäftszentrum der Hauptstadt, hatte Beck einen Feinkostladen mit Restaurant namens "Mickey's Delicatessen" eröffnet - und dort wieder Bratwürste verkauft.

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(SZ vom 23.02.2009/bilu)