Der "Glöckl"-Wirt liegt im Koma in einer Klinik in Manila. Die Ärzte beschreiben seinen Zustand als "sehr schlecht".
Der ehemalige Wiesn-Wirt Michael Beck ist nicht tot. Am Freitag hatten enge Freunde Becks berichtet, der Wirt sei an den Folgen eines Versuchs gestorben, sich mit einem Strick zu erhängen. Dies hatte die SZ in ihrer Wochenendausgabe fälschlicherweise gemeldet. Tatsächlich ringt Beck in der philippinischen Hauptstadt Manila immer noch mit dem Tod. "Er ist in einem sehr, sehr schlechten Zustand", sagte eine Stationsärztin der privaten Großklinik Makati Medical Center am Sonntagnachmittag der Süddeutschen Zeitung .
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Michael Beck im Nürnberger Bratwürst-Glöckl am Dom. (© Foto: Heddergott (Archiv))
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Beck, einst Chef des "Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom", liegt im Koma auf der neurologischen Intensivstation der Klinik. Vor zwei Jahren hatte er für vier seiner Firmen Insolvenz angemeldet und war mit seiner Familie auf die Philippinen, die Heimat seiner Frau Nadja, geflohen. Die Mutter seiner drei Kinder hat allerdings vor kurzem die Scheidung eingereicht.
In Makati, dem Geschäftszentrum der Hauptstadt, hatte Beck einen Feinkostladen mit Restaurant namens "Mickey's Delicatessen" eröffnet - und dort wieder Bratwürste verkauft.
(SZ vom 23.02.2009/bilu)
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wundere mich, dass die presse soviel interesse an einem ex-münchner hat, der mehrere aktenkundige körperverletzungen auf dem kerbholz hatte, das erbe seines vaters durchgebracht hat, welcher jetzt von der sozialhilfe lebt und über den es auch sonst wenig gutes zu berichten gäbe.
habe ihn selber als rüpelhaften gewalttätigen menschen erlebt. wenn man liest, dass sein eigener vater sagt Mein Sohn hat meine Existenz ruiniert. Ich lebe heute in einer Notunterkunft. Sollte er wirklich sterben, ich werde nicht trauern. dann kann man sich denken was das für ein mensch war.
die leute die schreiben, es sei ein herzensguter mensch gewesen, haben offenbar keine ahnung davon was das heisst.
Ich muss mich palmcoast anschließen: Leber lese ich etwas über einen umgefallen Sack Reis in China, als über so einen D-Promi. Es gibt wichtigere Themen in unserer Stadt!
Es ist unglaublich! Da hinterzieht einer Steuern, begeht Insolvenzbetrug o.ä.,flüchtet ins Ausland und trotzdem tauchen alle paar Monate in der Presse mehr oder minder beschönigende Artikel auf über die "Leiden" dieses Ex-Promi-Wirtes in Manila. Dabei wird ganz vergessen - dieser Mann ist ein Straftäter, er hat seine Liefernaten, seine Angestellten und den Steuerzahler beschissen!!!!!!!!!!!!!! Und es ist gegenüber dem Normalbürger, der strafrei durchs Leben geht, brav und blöd seine Steuern zahlt, einfach eine Frechheit so zu tun, als wäre dieser Michi Beck einfach mal bei rot über die Straße gegeangen und ansonsten ein ganz leiber Kerl. Da arbeitet anscheinend jemand sehr intensiv daran, die Harmlosigkeit des Herrn Beck heraus zu stellen, umso eine möglichst haftfreie Rückkehr des Ganoven zu ermöglichen. Auf dass er der Schickeria wieder als geliebte Anlaufstelle fürs Bussi, Busii dienen kann und den Rest der Gesellschaft gegebenenfalls wieder betrügen, falls die Geschäfte mal wieder schlecht gehen sollten.
Von der Bild erwarte ich nichts anderes, von der SZ eigentlich schon.
Und, SZ, wo bleibt die Entschuldigung? Oh, man glaubt wohl, daß es ausreichend ist und von Charakter zeugt, wenn man jetzt darauf hinweist daß man fälschlicherweise den Tod von B. gemeldet hat?
Mein Kommentar wurde am Freitag rausgekickt, weil ich gefragt habe, welche geheimmen Quellen man da wohl hat, die zwar über die Tat, aber eben nichts über die Situation im Krankenhaus berichten konnten.
Die SZ verhält sich manchmal wie ein Triebtäter: Man gibt zuerst seinem Trieb nach, eine gaaanz heissse Nachricht zu veröffentlichen und erst später überlegt man sich vielleicht, was man denn da geschrieben hat.
Diesem Umstand ist dann auch die Überschrift des zurückgenommenen Artikels geschuldet, die da lautete "Promiwirt hat sich umgebracht" Da man es mit der deutschen Sprache nicht so genau nimmt, hat man eben aufgrund eines Triebstaus "vergessen" ein "Ex" vor Promiwirt zu setzen. Tatsächlich ist B. aktuell kein Wirt in München und deshalb kann er auch kein Promiwirt sein. Aber der Treibtäter hat öfter Schwierigkeiten, zwischen Realität und Vergangenem zu unterscheiden.
auch wenn es sich nicht gerade um ein welt bewegendes thema handelt. ich finde es peinlich wenn die sz schlechter recherchiert als die bild.