Nach dem Fund des toten Babys ermittelt die Polizei nun im Glockenbachviertel. Dort nahmen die Ermittler von Frauen im gebährfähigen Alter Speichelproben.

Nach dem Fund eines toten Babys nahe dem Münchner Landtag ermittelt die Mordkommission unter anderem in einem nahe gelegenen Stadtviertel. Dort seien am Donnerstagabend Anwohner befragt und Speichelproben von Frauen genommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit.

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An der Stelle nahe des Münchner Landtages, an der die Babyleiche gefunden wurde, stehen Kerzen. (© Foto: dpa)

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Hunde hatten am Fundort des toten Babys Geruchsspuren aufgenommen und die Ermittler in einen Straßenzug im Glockenbachviertel geführt. An den Befragungen in den 13 Gebäuden, in denen knapp 400 Menschen gemeldet sind, waren mehr als 50 Beamte beteiligt. Ob die Geruchsspur überhaupt zur Aufklärung des Falles beitragen kann, könne aber nur schwer eingeschätzt werden, hieß es.

Die Untersuchung der Leiche war am Freitag noch nicht abgeschlossen. Sie ist in einem so schlechten Zustand, dass die Rechtsmediziner bislang noch nicht einmal das Geschlecht des Kindes feststellen konnten. Weitere Angaben über die Obduktion wollte die Polizei zunächst nicht machen. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Leiche des Babys war am Dienstag in einer Grünanlage in der Nähe des bayerischen Landtags in einer Plastiktüte gefunden worden. Bislang ist offen, ob das Kind nach der Geburt getötet wurde oder bereits tot zur Welt kam.

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