In die Trauer um den am vergangenen Sonntag bei einem Bungee-Sprung verunglückten 31-Jährigen mischt sich bei den Angehörigen Wut. Sein Vater hat nun angekündigt, den Anlagenbetreiber Jochen Schweizer zu verklagen. Die Ermittlungen dauern an.
Wie die Bild-Zeitung berichtet, will der Vater die Jochen Schweizer GmbH auf jeden Fall verklagen, gleich welchen Ausgang die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nehmen.
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Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte am Dienstag, es werde Wochen dauern, bis man wisse, warum das Seil gerissen sei. Ein unabhängiger Gutachter sei mit der Überprüfung des Seiles beauftragt worden.
In einer Pressekonferenz hatte Jochen Schweizer selbst erklärt, er sei "furchtbar betroffen und bedaure den tragischen Unfall zutiefst. Bis zur Klärung der Unfallursache werden wir vorübergehend alle Bungeeanlagen schließen."
Der 31-Jährige war am Sonntag beim Bungee-Sprung vom Fernsehturm im Westfalenpark ums Leben gekommen, weil das Latex-Seil riss. Das für 200 Sprünge freigegebene Seil war erst für 108 Sprünge genutzt worden.
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