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Münchens kleine Bühnen – Großer Auftritt im Hinterhof
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Die Kammerspiele feiern ihren 100. Geburtstag, das Residenztheater bald die nächste Premiere und was auf dem Spielplan des Volkstheaters steht, kann man von vielen Litfaßsäulen ablesen: Die großen Bühnen kennt jeder Münchner. Doch die Stadt hat noch viel mehr zu bieten - zahlreiche kleine Privattheater, die sich erfolgreich alleine durchschlagen - weil sie die Puppen tanzen lassen, mörderische Geschichten erzählen oder ihren Eigensinn ausleben. Theater-Alternativen in München.
TamS
Willkommen im Hinterhoftheater, hier haben Eigensinnige, Hintersinnige und Eigenbrötler ihr Zuhause: So wirbt das Theater am Sozialamt, kurz TamS, für sich. Bis zum 19. Oktober lockt es mit den 4. Grenzgänger Theatertagen, einem integrativen Festival mit Ensembles aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei treten Menschen mit und ohne Behinderung auf, mit ganz unterschiedlichen Befähigungen spielen sie gemeinsam Theater, das Programm finden Sie hier.
Das TamS wurde 1970 von Philipp Arp gegründet und hat seitdem mehr als 50 Ur- und Erstaufführungen auf die Bühne gebracht. Häufig sind Werke von Gerhard Polt, Maria Peschek und Rudolf Vogel dabei. Die nächste Uraufführung steht am 8. November an, das Stück: "Birnbaum so blau juchhe", eine Kammeroper für vier Schauspieler, Geige und DJ. Die Regie führt Anton Prestele.
TamS, Haimhauser Str. 13a, München, Reservierung unter Tel.: 345890, http://www.tamstheater.de/
Bild: Catherina Hess12. Oktober 2012, 13:34 2012-10-12 13:34:31 © Süddeutsche.de/sonn
Tassilo-Preis 2012
Party für die Kultur