Zwei 13- und 15 Jahre alte Mädchen haben Anfang Dezember in der U-Bahn auf eine Passantin eingeprügelt. Jetzt hat die Polizei die Täter gefasst und stellt fest: Es war nicht ihre erste Tat.
Die Kriminalpolizei hat zwei 13- und 15-jährige Mädchen identifiziert, die im Dezember 2010 mehrmals Passanten angegriffen haben. Die Mädchen aus dem Landkreis Traunstein waren in einer Gruppe mit weiteren Jugendlichen in München unterwegs. Sie provozierten wahllos einzelne Menschen und schlugen auf sie ein.
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Am U-Bahnhof Thalkirchen haben zwei Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren eine Frau verprügelt. (Archiv) (© Catherina Hess)
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Gefasst wurden die Mädchen jetzt wegen eines Angriffs am 4. Dezember auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Thalkirchen. Dort hatten sie eine 23-jährige Physiotherapeutin beschimpft und geohrfeigt. Dann hatte sich die 13-Jährige neben die Frau gesetzt und sie gewarnt: Sie solle sich nicht wehren, sonst werde es noch schlimmer für sie. Daraufhin hatte die 15-Jährige den Kopf der Jüngeren gepackt und ihn gegen den Kopf ihres Opfers gerammt. Die Mädchen waren dann mit ihrer Gruppe in die U-Bahn gestiegen und davongefahren.
Zeugen auf dem Bahnsteig waren nicht eingeschritten und hatten auch keine Angaben bei der Polizei gemacht. Doch auf den Bändern der Überwachungskameras erkannte die Kriminalpolizei einen 15-jährigen Begleiter der Mädchen wieder. Der benannte in der Vernehmung die Täterinnen.
Die beiden Mädchen sind der Polizei bereits wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und räuberischer Erpressung bekannt. Der Begleiter sagte aus, er habe selbst rund zehnmal zugesehen, wie die beiden Mädchen auf Passanten einschlugen. Die Kriminalpolizei bittet weitere Opfer der Mädchen, sich zu melden.
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(SZ vom 04.01.2011/bica/wet)
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Lässt man die "kleinen Delikte" bzw. Bagatelldelikte einfach so geschehen, bereitet das die Grundlage für richtige Kriminalität.
Abgesehen davon, dass das soziale Klima schwer darunter leidet.
Es ist gespenstisch, dass sich in Gesprächen, auf Parties oder am Arbeitsplatz, zwar viele Menschen, auch junge und politisch linksorientierte, über den zunehmenden Verfall der Sitten beklagen.
In der Öffentlichkeit aber das große Schweigen und Wegschauen herrscht. Da wird es schon zum Problem, einen Zwölfjährigen darum zu bitten, in der vollbesetzten Straßenbahn sein Krawallhandy leise zu drehen.
Die gesellschaftliche Verwahrlosung zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten,
ist unabhängig vom Geburtsland, mittlerweile auch vom Geschlecht und vom Alter.
Sie kommt mittlerweile überall vor, auf dem Land und im Dorf und wird oft öffentlich geduldet.
Vandalismus ist an der Tagesordnung, betrifft öffentliche Verkehrsmittel, geparkte Fahrzeuge oder abgestellte Fahrräder, Wände, Immobilien.
Müll irgendwo liegen zu lassen gilt als "cool". Und besonders wohl nach dem Saufen die Flaschen zu zerschlagen. Am besten auf dem Radweg.
Anders als früher sieht man in der Stadt minderjährige Mädchen, die auf Parkbänken zusammen Wein trinken. Klassenfahrten werden zum Komasaufen genutzt.
Niemand stört sich an den bettelnden "Assipunks", zu deren Gruppen sich oft Kinder gesellen. Das kann auch am Vormittag sein.
Ich habe mal in der Bahn das Gespräch von Schülern (allerdings mit Migrationshintergrund) verfolgt, die sich in gebrochenem Deutsch darüber lustig machten, dass einer von ihnen einen Behindertenausweis der Lehrerin am Boden fand. Mit dem konnte er dann die Frau bloßstellen.
Ich habe nirgendwo gelesen, dass die Mädchen einen Immigrationshintergrund haben. Trotzdem behaupten das hier viele Poster. Jeder, der mal mit etwas Verstand durch (s)eine Stadt läuft weiß, dass es bei weitem nicht nur türkische Jugendliche sind, die Stress machen wollen. Da gibt es genügend einheimisches Volk denen das genau so viel Freude bereitet. Das Problem ist also weniger die Herkunft, als die Perspektiv- und Antriebslosigkeit einiger Jugendlichen.
Schrecklich finde ich nur, dass mal wieder keiner eingeschritten ist. Aber wie die Vorfälle der letzten Tage zeigen: Wenn Einschreiten, dann lieber als trainierter Kampfsportler mit Stichschutzweste.
Zitat 10:37 Uhr "Festzuhalten bleibt aber auch, dass es ein bedauerlicher Vorfall ist, jedoch kein Vorfall der allzu hohe Aufmerksamkeit verdient, es scheint niemand ernsthaft verletzt worden zu sein."
Der grundlose tätliche Angriff auf einen Menschen ist für Sie also nur Pillepalle. Dann warten wir doch einfach ab, bis mal richtig was passiert und die beiden jemand ernsthaft verletzen.
In eine Therapieeinrichtung können wir sie dann ja immer noch schicken. (Ironie aus)
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