OB Ude hält nichts von den Plänen für eine weitere Spielstätte für die BR-Symphoniker. Stattdessen sollen sie sich mit den Philharmonikern den Gasteig teilen.
Die Stadt München will mit einem Kooperationsangebot an das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks den Neubau eines eigenen Konzertsaales für die BR-Musiker überflüssig machen.
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70 Millionen Euro würde die "akkustische Optimierung" kosten, damit Münchner Philharmoniker und BR-Symphoniker den Gasteig gleichberechtigt nutzen könnten. (© Alessandra Schellnegger)
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Demnach sollen sich die Münchner Philharmoniker und die BR-Symphoniker als gleichberechtigte Hausherren den Gasteig teilen, die Philharmoniker sind darüber hinaus bereit, bestimmte Konzerte in den Herkulessaal zu verlegen, der bislang die - ungeliebte - Heimat des BR-Orchesters ist.
Oberbürgermeister Christian Ude verband dieses Angebot mit der ultimativen Aufforderung an den Freistaat, "so schnell wie möglich", aber in jedem Fall noch in diesem Jahr zu klären, ob es nun zu einem Neubau kommt oder ob es "eine gemeinsame Nutzung der ausgebauten und optimierten Philharmonie" gebe.
Ude verlangte dazu einen Grundsatzbeschluss des Landtags. Außerdem müsse das "permanente Madigmachen des Gasteigs" aufhören.
So offen wie nie zuvor machte Ude seine Abneigung gegen einen neuen Konzertsaal deutlich. "Angesichts ihres eigenen Konzertsaals kann die Stadt kein Interesse an einem Neubau haben, der die Auslastung und die Mieteinnahmen des Gasteigs dramatisch senken würde".
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