Ein ADAC-Vergleich in 20 Städten zeigt: In München müssen Autofahrer besonders tief in die Tasche greifen. Doch es gibt Möglichkeiten, zu sparen.
Seit Wochen ärgern sich viele Autofahrer über die hohen Spritpreise. In München besteht nun noch etwas mehr Grund für Verdruss hinterm Steuer: bei den Kosten für Benzin liegt die Landeshauptstadt im Spitzenfeld. Das zeigt ein Preisvergleich des ADAC in 20 deutschen Städten.
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In München kostet ein Liter Superbenzin derzeit 1,519 Euro. Der ADAC ruft dazu auf, konsequent bei den biligeren, freien Tankstellen zu tanken. (© dpa)
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Demnach "teilen sich den unrühmlichen Titel als teuerste Stadt gleich mehrere Städte", so der Autofahrerclub. Der Erhebung zufolge kostet ein Liter Superbenzin in München an Markentankstellen derzeit 1,519 Euro. Ebenso hohe Preise kassieren die Mineralölunternehmen in Bielefeld, Bremen, Erfurt, Essen, Freiburg, Koblenz und Saarbrücken.
Nur Diesel-Fahrer kommen besser weg: Sie zahlen in München derzeit 1,365 Euro für den Liter. In Bielefeld, Erfurt und Saarbrücken kostet die Autofahrer der Liter Diesel dagegen 1,369 Euro. Der ADAC rief die Autofahrer erneut dazu auf, konsequent bei den billigeren, freien Tankstellen zu tanken - und so Druck auf die Mineralölkonzerne aufzubauen.
Zudem sollte man an Montagen tanken. Denn da ist der Preis im Vergleich zu den anderen Wochentagen niedriger, ermittelte der ADAC in einer größeren Untersuchung. "Freitagstanker werden dagegen mit wesentlich höheren Preisen abkassiert", so der Club. Den größten Preisanstieg stellten die Tester von Montag auf Dienstag fest.
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(SZ vom 19.01.2011/tob)
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Stimmt, in München braucht keiner ein Auto. Ich selbst habe lange Zeit auf dem Land gewohnt und weiß, dass es da manchmal ohne Auto nicht ganz leicht ist. Allerdings sind auf dem Land die Lebenshaltungskosten auch deutlich niedriger als in der Stadt. Ein wirkliches Problem ohne Auto hat man aber nur in den Orten, wo es wirklich keine Einkaufsmöglichkeiten MEHR gibt. Und warum gibt es dort keine Einkaufsmöglichkeiten mehr? Genau, weil es (scheinbar) billiger ist in den 10km entfernten Aldi zu fahren, als beim Bäcker/Metzger/Emmaladen im Ort einzukaufen.
Alternative Antriebsmethoden bzw. sparsamere Autos können eventuell beim Energieproblem helfen. Ändern aber nichts daran, dass die Städte im Verkehr versinken und keine Lebensqualität mehr bieten.
meine ich. Wenn man in München wohnt, braucht man kaum ein Auto. Da gebe ich ihnen vollkommen recht. Wo ich wohne brauche ich seltens ein Auto. ABer es gibt halt schon Leute, die weit ab wohnen und darauf angewiesen sind.
Was ich für bedenklicher halte ist, dass bei allen Automobilausstellungen das Interesse für spritfressende Karossen deutlich höher ist, als für die langweiligen sparsamen Modelle.
Insgesamt meine ich schon, dass man mit einer bescheideneren Lebensführung und das gilt auch für den Urlaub ( denn Flugreisen auf die Malediven braucht es nicht) schon sehr viel Energie sparen kann. Aber wir haben gesehen, wie geschimpft wird, wenn man ein Vulkan Asche spuckt oder die Flughäfen vereist sind. D
Also Mitleid habe ich mit diesem Benzin-ist-ja-viel-zu-teuer-Heulern gar nicht. Wer zwingt diese Leute denn bitte dazu Auto zu fahren? Die wenigsten Leute sind auf ein Auto angewiesen...Auto fahren ist ein Luxus, der aber als lebensnotwendig angesehen wird. Das ist der Denkfehler. Mal ehrlich hohe Spritpreise sind doch das Beste was uns passieren kann. Im besten Fall fahren die Leute weniger Auto, was aber noch nicht passiert -> Ein Zeichen dafür, dass der Spritpreis noch nicht hoch genug ist. Wenn es nach mir ginge sollte man die Mineralölsteuer noch weiter erhöhen, so lange bis nur noch ganz wenige Autos (in den Städten) unterwegs sind. Vielleicht werden unsere Städte dann wieder ansehnlich und bewohnbar. Fairerweise müsste man dann Behinderten und Rentner so etwas wie Mobilitätsgeld zahlen, was aber mit den extra Steuereinnahmen kein Problem sein dürfte.
Am besten gar nicht Auto fahren.
Es ist auch irgendwie absurd jeden Tag mit der Benzinschleuder ins Büro zu fahren und gleichzeitig Öko zu predigen.